Lamellenzaun aus Holz: 17 hilfreiche Tipps zur Auswahl
Ein Lamellenzaun aus Holz kann Privatsphäre schaffen und dem Garten zugleich eine klare oder dekorative Begrenzung geben. Zwischen einfachen Dichtfeldern, geriffelten Lamellen, Rankanteilen und Bogenformen liegen jedoch konkrete Unterschiede. Wer nur nach Außenmaß und Farbe bestellt, übersieht leicht den Aufbau oder einen abweichenden Lieferumfang. Dieser Ratgeber erklärt die Auswahl anhand tatsächlicher Beispiele aus dem Shop.
Im Mittelpunkt stehen die Lamellen- und Rahmenbauweise sowie die Wirkung verschiedener Feldformen. Die grundsätzliche Materialentscheidung vertieft Sichtschutz aus Holz. Für die räumliche Einbindung helfen die Beiträge Sichtschutz im Garten und Sichtschutz für die Terrasse. So bleiben Konstruktion und Gartengestaltung nachvollziehbar miteinander verbunden.
Konkrete Maße und Verbindungen gelten jeweils nur für den genannten Artikel. Ein Produktmerkmal ist keine allgemeine Bauanleitung für alle Holzfelder. Prüfen Sie daher die vollständige Ausführung und die dazugehörigen Systemteile. Die angebotenen Produkte erreichen Sie über die verlinkten Beispiele und die Kategorie Zäune und Sichtschutz.
Inhalt: 17 hilfreiche Schritte und Entscheidungen
1. Lamellenzaun aus Holz nach der gewünschten Abschirmung wählen
2. Lamellenfläche und offene Rankstruktur unterscheiden
3. Lamellenabmessung und Rahmenaufbau getrennt lesen
4. Einen einfachen Dichtzaun produktbezogen einordnen
5. MAXI-MASSIV und bearbeitete Lamellen vergleichen
6. Gerade Abschlüsse als ruhige Gestaltung einsetzen
7. Bogenformen anhand mehrerer Höhenangaben verstehen
8. Spitzformen und schmale Akzente bewusst zuordnen
9. Horizontale Lamellen nicht mit jedem Rhombussystem gleichsetzen
10. Vorderseite und Rückseite vor der Bestellung vergleichen
11. Druckimprägnierung und gewünschte Farbwirkung unterscheiden
12. Feldformate mit dem tatsächlichen Verlauf abgleichen
13. Pfosten und Beschläge anhand der Serie zusammenstellen
14. Offene und geschlossene Abschnitte bei Wind richtig einordnen
15. Naturmerkmale und Wareneingang sachlich beurteilen
16. Vollständige Anlagen statt einzelner Feldpreise vergleichen
17. Die passende Lamellenserie eindeutig bestellen
1. Lamellenzaun aus Holz nach der gewünschten Abschirmung wählen
Der Begriff Lamellenzaun beschreibt eine Bauweise mit schmaleren Holzbauteilen, aber nicht automatisch einen überall identischen Blickschutz. Entscheidend sind deren Anordnung, die erkennbare Überdeckung und die Blickrichtung. Prüfen Sie zuerst, von welchem Platz aus Privatsphäre gewünscht ist. Ein dekorativer Gartenabschluss hat andere Anforderungen als eine Fläche direkt neben einem Esstisch.
Ein Lamellenzaun aus Holz sollte deshalb anhand des tatsächlichen Feldaufbaus ausgewählt werden. Vergleichen Sie die frontale und die seitliche Wirkung. Ein Produktname mit dem Wort Dichtzaun hilft bei der Einordnung, ersetzt aber nicht die konkrete Beschreibung der Ausführung. Halten Sie fest, welche offenen Bereiche gestalterisch erwünscht sind und wo eine möglichst geschlossene Fläche benötigt wird.
2. Lamellenfläche und offene Rankstruktur unterscheiden
Innerhalb einer Holzserie können geschlossene Felder und Rankvarianten angeboten werden. Ein Rankgitter besitzt eine andere Aufgabe als eine dicht angeordnete Lamellenfüllung. Gleiche Rahmenfarben oder ähnliche Abmessungen machen die Wirkung nicht identisch. Achten Sie insbesondere auf Produktzusätze wie Ranki oder Gitter und prüfen Sie, welcher Anteil des Feldes tatsächlich offen ausgeführt ist.
Für einen Lamellenzaun aus Holz lassen sich solche unterschiedlichen Elemente gezielt für Übergänge auswählen. Voraussetzung ist, dass die zu schützende Sichtlinie an der richtigen Stelle unterbrochen wird. Ein offener Gitteranteil neben dem Sitzplatz würde die geplante Privatsphäre möglicherweise einschränken. Wählen Sie daher erst die Funktion jedes Abschnitts und anschließend die passende Variante innerhalb der angebotenen Serie.
3. Lamellenabmessung und Rahmenaufbau getrennt lesen
Bei der Konstruktion begegnen Ihnen Angaben zu Lamellen, Rahmen und gegebenenfalls Gitterleisten. Diese Maße beschreiben unterschiedliche Bauteile. Die Lamellenstärke darf nicht mit der gesamten Elementstärke verwechselt werden. Ein Rahmen kann wiederum eine andere Breite und Tiefe besitzen. Übertragen Sie deshalb keine einzelne Zahl auf den vollständigen Aufbau eines Zaunfeldes.
Wenn Sie einen Lamellenzaun aus Holz vergleichen, notieren Sie die jeweiligen Angaben zusammen mit der Holzart und Oberflächenbehandlung. Erst dann sind zwei konkrete Produkte nachvollziehbar gegenüberzustellen. Aus einem stärkeren Einzelmaß allein folgt keine allgemeine Freigabe für größere Felder, stärkere Windbeanspruchung oder beliebige Befestigung. Die Eignung der vollständigen Konstruktion ergibt sich aus dem jeweiligen System.
Ein konkreter Vergleich macht die Begriffe verständlich: Beim FÖHR-ECO-Artikel sind Lamellen mit etwa fünf Millimetern Stärke beschrieben; bei der genannten MAXI-MASSIV-Serie werden etwa acht Millimeter genannt. Diese Zahlen gehören zu den jeweiligen Produktangaben. Sie beschreiben nicht das Gesamtmaß des Rahmens und ergeben allein keine allgemeine Belastungsfreigabe. Lesen Sie daneben die Art der Verbindung und die Oberflächenbearbeitung. Erst der vollständige Aufbau zeigt, welche konkrete Ausführung Sie miteinander vergleichen. Übertragen Sie die Lamellenangabe deshalb nicht als pauschale Qualitätsnote auf andere Felder mit möglicherweise anderem Rahmen und anderer Füllungsanordnung.
4. Einen einfachen Dichtzaun produktbezogen einordnen
Beim FÖHR-ECO-Dichtzaun nennt der Shop Nadelholz in grün druckimprägnierter Ausführung, ein Feldformat von 180 × 180 Zentimetern sowie gesägte Lamellen und eine verzinkte Klammerverbindung. Diese Angaben beschreiben dieses konkrete Produkt. Ein solches Feld ist als eigene Ausführung zu beurteilen und nicht als allgemeiner Standard für sämtliche Holzzäune.
Ein Lamellenzaun aus Holz mit dieser Beschreibung sollte mit Blick auf die gewünschte Oberfläche und den vollständigen Lieferumfang ausgewählt werden. Vergleichen Sie ihn nicht allein anhand des Außenformats mit einer anders aufgebauten Serie. Rahmen, Lamellenbearbeitung und Verbindungen können unterschiedlich ausgeführt sein. Die Frage nach passenden Pfosten und Befestigungen bleibt ebenfalls eine eigene Position der Anlagenplanung.
5. MAXI-MASSIV und bearbeitete Lamellen vergleichen
Die MAXI-MASSIV-Serie mit verschiedenen Rankvarianten wird in den geprüften Shopangaben aus Kiefer beziehungsweise Fichte in grün druckimprägnierter Ausführung beschrieben. Genannt werden unter anderem geriffelte Lamellen und Edelstahlverschraubungen. Zugleich gibt es innerhalb der Produktgruppe unterschiedliche Feld- und Rankvarianten. Der Serienname allein genügt deshalb nicht, um eine konkrete Füllung oder ein bestimmtes Format zu bestellen.
Für einen Lamellenzaun aus Holz können die Bearbeitung und die sichtbare Struktur ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Stellen Sie diese Angaben einer gesägten oder anders gestalteten Oberfläche gegenüber. Daraus entsteht eine sachliche Produktentscheidung. Eine pauschale Behauptung, eine der Varianten sei unter allen Bedingungen die beste, lässt sich aus den genannten Einzelmerkmalen nicht ableiten. Entscheidend bleibt die passende vollständige Ausführung.
6. Gerade Abschlüsse als ruhige Gestaltung einsetzen
Eine gerade Oberkante kann eine längere Zaunlinie ruhig und gleichmäßig wirken lassen. Prüfen Sie, ob dies zur Fassade, zu vorhandenen Gartenbauteilen und zum Gelände passt. Die gleiche nominelle Feldhöhe ergibt auf einem geneigten Grundstück jedoch nicht automatisch eine überall gleich wahrgenommene Oberkante. Der Höhenbezug muss deshalb entlang der vorgesehenen Linie erfasst werden.
Ein Lamellenzaun aus Holz wird bei einem solchen Entwurf Feld für Feld zugeordnet. Entscheiden Sie, ob eine gleichmäßige Höhe oder eine abgestufte Linie gewünscht ist. Der verfügbare Systemumfang muss diese Entscheidung ermöglichen. Ein gerades Fertigelement darf nicht allein aus gestalterischen Gründen beliebig schräg gestellt oder verändert werden, wenn diese Ausführung vom System nicht vorgesehen ist.
7. Bogenformen anhand mehrerer Höhenangaben verstehen
Bei Bogenfeldern stehen häufig mehrere Höhenangaben im Produktnamen. Diese können unterschiedliche Stellen der oberen Kontur beschreiben. Eine einzelne maximale Höhe erklärt deshalb nicht, wie hoch die seitlichen Enden des Feldes sind. Prüfen Sie die Darstellung und die vollständigen Maße. Für eine fortlaufende Linie müssen die anschließenden Elemente zur gewählten Kontur passen.
Ein Lamellenzaun aus Holz mit Bogen kann einen Gartenabschluss bewusst auflockern. Entscheidend bleibt die Abschirmung an der tatsächlich störenden Blickrichtung. Liegt diese seitlich am niedrigeren Rand, ist die höchste Stelle in der Mitte keine ausreichende Beurteilung. Vergleichen Sie daher Kontur, Feldbreite und Sichtlinie gemeinsam. Der gewünschte dekorative Effekt soll die praktische Funktion ergänzen und nicht unbeabsichtigt vermindern.
Ein Planungsbeispiel: Die Abschirmung soll an einer Gartenseite hoch beginnen und am offenen Durchgang niedriger enden. Ein Bogenfeld kann in der Mitte einen dekorativen Schwerpunkt setzen; ein ausdrücklich angebotenes Abschlussfeld kann den Übergang gestalten. Entscheidend ist, dass die niedrigeren Bereiche nicht gerade in der störenden Blickrichtung liegen. Zeichnen Sie die gewünschte Kontur deshalb zusätzlich als Seitenansicht. Die Draufsicht mit Feldbreiten allein zeigt diese Wirkung nicht.
Tragen Sie danach die konkreten Artikel mit ihren jeweiligen Höhen ein. Stimmen die Anschlüsse nicht überein, ändern Sie die Auswahl oder den Entwurf, bevor bestellt wird. Ein dekorativ ähnliches Ersatzfeld kann andere Rahmenmaße besitzen. Das Beispiel beschreibt die Auswahl der Kontur und keine Freigabe, ein beliebiges gerades Feld durch Sägen in eine Bogenform zu verwandeln. Form und Konstruktion gehören bei der Entscheidung zusammen.

8. Spitzformen und schmale Akzente bewusst zuordnen
Spitze oder gotisch geformte Felder setzen einen anderen Akzent als breite gerade Lamellenflächen. Das geprüfte Gotik-Massiv-Element ist beispielsweise als schmale Variante mit eigener Kontur beschrieben. Ein benachbartes Rankelement derselben Form kann wiederum eine andere Flächenwirkung haben. Solche Artikel sollten auf der Skizze ausdrücklich gekennzeichnet werden, damit Form und Füllung nicht verwechselt werden.
Für einen Lamellenzaun aus Holz eignet sich eine auffällige Form vor allem dann, wenn sie eine nachvollziehbare gestalterische Aufgabe erhält. Prüfen Sie Anfang, Ende und Anschluss an vorhandene Bauteile. Die maximale Spitze ist nicht mit einer durchgehenden Sichtschutzhöhe gleichzusetzen. Eine genaue Ansicht hilft, die Wirkung aus dem Garten und vom Haus aus zu beurteilen.

9. Horizontale Lamellen nicht mit jedem Rhombussystem gleichsetzen
Eine waagerechte Lamellenanordnung und ein Rhombuszaun können oberflächlich ähnlich wirken. Der tatsächliche Querschnitt, die Profilstellung und die Zwischenräume unterscheiden sich jedoch je nach Produkt. Auch die erforderlichen Aufnahmen können anders aufgebaut sein. Nutzen Sie deshalb die Begriffe nicht als Beleg, dass Felder und Zubehör verschiedener Serien austauschbar wären.
Ein Lamellenzaun aus Holz wird anhand seiner eigenen Konstruktion und der vorgesehenen Befestigung geplant. Wenn eine bestimmte schräge Blickrichtung wichtig ist, prüfen Sie diese am konkreten Aufbau. Eine allgemeine Aussage über alle waagerechten Profile würde die Unterschiede verwischen. Der ausführliche Holzratgeber ergänzt die Materialauswahl; bei diesem Beitrag steht die konkrete Lamellen- und Rahmenbauweise im Mittelpunkt.

10. Vorderseite und Rückseite vor der Bestellung vergleichen
Rahmen, Streben und Verbindungen können je nach Bauweise auf den Seiten unterschiedlich sichtbar sein. Bei einem Zaun zwischen zwei genutzten Gartenbereichen lohnt sich deshalb die Prüfung beider Ansichten. Entscheiden Sie, welche Seite zum Sitzplatz zeigen soll. Ein einziges frontales Foto kann diese Frage nicht vollständig beantworten, wenn die rückwärtige Konstruktion für Ihre Gestaltung ebenfalls wichtig ist.
Auch ein Lamellenzaun aus Holz entlang einer Grundstücksseite besitzt eine sichtbare Rückseite. Die gewünschte Orientierung sollte feststehen, bevor Felder und Abschlüsse zugeordnet werden. Prüfen Sie zugleich, ob die gewählte Anordnung für die vorgesehenen Verbindungen geeignet ist. Eine reine Änderung der Ansichtsseite darf nicht mit einer technisch beliebigen Drehung oder Bearbeitung sämtlicher Bauteile verwechselt werden.
11. Druckimprägnierung und gewünschte Farbwirkung unterscheiden
Bei den genannten Nadelholzserien wird die grün druckimprägnierte Ausführung ausdrücklich beschrieben. Diese Angabe gehört zum angebotenen Zustand und sollte in der Bestellung erhalten bleiben. Sie beantwortet nicht automatisch, ob ein später gewünschter anderer Farbton ohne weitere Vorbereitung hergestellt werden kann. Für zusätzliche Behandlung sind die Unterlagen zur konkreten Oberfläche und zum vorgesehenen Produkt maßgeblich.
Ein Lamellenzaun aus Holz sollte mit einer realistischen Erwartung an die sichtbare Entwicklung ausgewählt werden. Natürliche Unterschiede und Bewitterung beeinflussen das Erscheinungsbild. Wenn Sie einen bestimmten Farbzustand erhalten möchten, klären Sie die zugehörigen Pflegehinweise. Verwenden Sie keine pauschale Nachbehandlung aus einem anderen Holzprojekt, ohne die Eignung für diese Ausführung geprüft zu haben.
12. Feldformate mit dem tatsächlichen Verlauf abgleichen
Erfassen Sie die verfügbare Strecke einschließlich der vorgesehenen Durchgänge. Anschließend ordnen Sie Felder und Pfosten zu. Ein Außenmaß des Zaunelements ist nicht automatisch der lichte Abstand zwischen allen vorgesehenen Aufnahmen. Berücksichtigen Sie außerdem die Anschlüsse an Anfang und Ende. Eine bloße Division der Grundstückslänge durch die nominelle Feldbreite kann deshalb eine falsche Stückzahl ergeben.
Für einen Lamellenzaun aus Holz sind unterschiedliche Breiten und Abschlussformen als konkrete Bestellpositionen zu behandeln. Halten Sie die Ausrichtung auf einer eindeutigen Skizze fest. Vermeiden Sie eine Bestellung, die nur durch ungeklärtes Kürzen passen würde. Bei einem Fertigfeld können Rahmen und Verbindungen durch Bearbeitung betroffen sein. Die dafür vorgesehene Möglichkeit muss vor der Auswahl des Formats geklärt werden.
13. Pfosten und Beschläge anhand der Serie zusammenstellen
Ein fertig aufgebautes Lamellenfeld benötigt geeignete Aufnahmen und Pfosten. Prüfen Sie, welche Beschläge enthalten und welche separat zu bestellen sind. Im Shop wird beim beschriebenen PELLWORM-Rundbogen-Dichtzaun ausdrücklich ein Lieferumfang ohne Beschlag genannt. Dieses Beispiel zeigt, weshalb ein Produktfoto mit montiertem Zaun keine vollständige Stückliste für Ihre Bestellung ersetzt.
Ein Lamellenzaun aus Holz wird nur mit der passenden Kombination zuverlässig geplant. Ähnliche Holzfarben oder gleiche nominelle Pfostenstärken reichen als Zuordnungskriterium nicht aus. Beachten Sie die Herstellerangaben zur gewählten Serie und zum vorgesehenen Untergrund. Die benötigte Zahl von Verbindungen ergibt sich aus der konkreten Konstruktion. Setzen Sie dafür keine universelle Menge an, die für jedes Feld und jeden Standort gelten soll.
14. Offene und geschlossene Abschnitte bei Wind richtig einordnen
Lamellenfelder können dem Wind eine erhebliche Fläche entgegenstellen. Ob kleine erkennbare Zwischenräume vorhanden sind, beantwortet die Frage nach der geeigneten Verankerung nicht allein. Entscheidend sind vollständiger Aufbau, Größe und Standort. Ein vorher offener vorhandener Zaun wird durch zusätzliche Füllungen anders beansprucht. Eine solche Änderung muss mit der dafür vorgesehenen Konstruktion vereinbar sein.
Für einen Lamellenzaun aus Holz sind allgemeine Fundamentangaben ohne System- und Standortbezug keine ausreichende Anleitung. Prüfen Sie die aktuellen Montageunterlagen von TETZNER & JENTZSCH zur passenden Serie und den tatsächlich vorhandenen Untergrund. Ein Belag, ein alter Pfosten oder eine schmale Mauer ist nicht automatisch eine passende Befestigungsbasis. Die gewünschte geschlossene Wirkung muss gemeinsam mit der dafür geeigneten tragenden Konstruktion geplant werden.
15. Naturmerkmale und Wareneingang sachlich beurteilen
Holzoberflächen können natürliche Unterschiede in Maserung und Farbwirkung zeigen. Die Beschreibung der Serie und die Materialhinweise von Brügmann TraumGarten helfen, solche Merkmale einzuordnen. Vergleichen Sie die gelieferte Ausführung mit Bestellung und Produktdaten. Eine Auffälligkeit sollte im Zusammenhang mit dem konkreten Artikel betrachtet werden. Ein pauschales Urteil allein aus einem natürlichen Unterschied wäre ebenso wenig hilfreich wie das ungeprüfte Übergehen einer tatsächlichen Beschädigung.
Bei einem Lamellenzaun aus Holz sollten Form und Rahmenzustand vor der Montage nachvollziehbar sein. Prüfen Sie Artikel, Maße und Mengen, bevor Veränderungen vorgenommen werden. Für Lagerung und Handhabung gelten die passenden Unterlagen. Planen Sie den Transportweg und erforderliche Hilfe so, dass fertige Felder nicht erst während des Aufbaus durch zu enge Wege oder ungeeignete Zwischenlagerung beeinträchtigt werden.
16. Vollständige Anlagen statt einzelner Feldpreise vergleichen
Der Preis eines Lamellenfeldes ist nur eine Position innerhalb der Gesamtanlage. Hinzu kommen die tatsächlich erforderlichen Pfosten, Beschläge, Abschlüsse und die vorgesehene Verankerung. Lieferung und gegebenenfalls ausdrücklich vereinbarte Arbeiten gehören ebenfalls in die Rechnung. Vergleichen Sie dieselbe Strecke mit derselben Funktion. Ein schmales dekoratives Feld und ein breites geschlossenes Feld sind keine gleichwertigen Preispositionen.
Ein Lamellenzaun aus Holz wird wirtschaftlich übersichtlich, wenn alle Artikel einer Position auf der Skizze zugeordnet sind. So lassen sich Unterschiede im Lieferumfang erkennen. Unser Beitrag zu Sichtschutz-Kosten erklärt die vollständige Kalkulation. Prüfen Sie auch, ob eine geänderte Feldaufteilung zusätzliche Pfosten oder Übergänge benötigt. Eine günstigere Einzelposition kann sonst mit einer ungünstigeren Mengenaufteilung verbunden sein.
17. Die passende Lamellenserie eindeutig bestellen
Fassen Sie Ihre Entscheidung mit Serienname, Feldform, Füllungsart und gewünschter Ausführung zusammen. Ergänzen Sie die Außenmaße und die vorgesehene Orientierung. Ordnen Sie dazugehörige Pfosten und Beschläge eindeutig zu. Bei Bogen- oder Spitzformen müssen die unterschiedlichen Höhenangaben vollständig erhalten bleiben. Eine kurze Notiz wie hoher Holzzaun wäre dafür nicht präzise genug und könnte mehrere unterschiedliche Artikel meinen.
Der passende Lamellenzaun aus Holz verbindet die gewünschte Flächenwirkung mit einer nachvollziehbaren Konstruktion. Wählen Sie die Artikel anhand ihrer aktuellen Beschreibung und gleichen Sie sie mit der vollständigen Anlagenplanung ab. Die zentrale Sichtschutz-Kaufberatung hilft bei übergeordneten Fragen. Für die Einbindung in Sitzplatz und Garten finden Sie dort außerdem die passenden weiterführenden Planungsratgeber.
Häufige Fragen zum Lamellenzaun aus Holz
Ist jeder Lamellenzaun vollständig blickdicht?
Nein. Der Blickschutz hängt von Anordnung, Überdeckung und den tatsächlichen Blickwinkeln ab. Außerdem können offene Rankanteile in einer Serie angeboten werden. Vergleichen Sie die konkrete Füllung aus der späteren Sitzposition und von der störenden Seite aus. Eine allgemeine Bezeichnung oder eine frontale Produktabbildung genügt nicht, wenn vollständige Abschirmung die wichtigste Anforderung Ihres Projekts ist.
Warum stehen bei Bogenfeldern mehrere Höhen?
Die Angaben können die unterschiedlichen Höhen der oberen Kontur beschreiben. Die maximale Höhe in der Mitte ist deshalb nicht automatisch an den seitlichen Enden vorhanden. Prüfen Sie die genaue Darstellung und die vollständigen Produktmaße. Tragen Sie die Kontur zusätzlich in einer Seitenansicht Ihrer Skizze ein. Damit wird erkennbar, ob die niedrigeren Stellen an den gewünschten Übergängen liegen.
Ist eine stärkere Lamelle automatisch ein besserer Zaun?
Ein einzelnes Maß erklärt nicht den vollständigen Aufbau. Rahmen, Verbindungen, Holzart und Anordnung der Füllung gehören ebenfalls zur Beurteilung. Vergleichen Sie konkrete Beschreibungen, statt aus der Stärke allein eine allgemeine Belastungsfreigabe abzuleiten. Für die geplante Anlage zählen außerdem die passenden Pfosten und die Verankerung. Die Eignung entsteht aus der vollständigen Konstruktion und ihrem vorgesehenen Einsatz.
Sind Beschläge bei einem Fertigfeld immer dabei?
Das entscheidet der jeweilige Lieferumfang. Ein vormontiertes Feld kann ohne die für den Anschluss erforderlichen Beschläge angeboten werden. Beim verlinkten PELLWORM-Beispiel wird dies ausdrücklich genannt. Prüfen Sie daher jedes Produkt und ergänzen Sie die benötigten Komponenten in der Stückliste. Ein Foto eines aufgebauten Zauns ist keine Zusage, dass alle darauf erkennbaren Teile Bestandteil eines einzelnen Artikels sind.
Kann ich ein zu breites Rahmenfeld einfach kürzen?
Eine solche Bearbeitung muss für die konkrete Konstruktion geeignet sein. Durch das Kürzen können Rahmen, Füllung und deren Verbindungen betroffen sein. Gehen Sie deshalb nicht mit einer ungeklärten Kürzungsannahme in die Bestellung. Prüfen Sie angebotene Formate und passende Abschlussvarianten. Wenn eine Anpassung notwendig bleibt, muss deren Möglichkeit anhand der zugehörigen Produkt- und Montageunterlagen vorab geklärt werden.
Welche Angaben verhindern Verwechslungen bei ähnlichen Feldern?
Notieren Sie Serienname, Füllungsart, Kontur, Außenmaße und die gewünschte Ausführung. Ergänzen Sie die genaue Lage auf der Skizze und die dazugehörigen Pfosten und Beschläge. Rankvariante und Dichtfeld dürfen dabei nicht nur über ähnliche Bilder zugeordnet werden. Kontrollieren Sie auch unterschiedliche Höhenangaben. Eine vollständige Artikelbezeichnung macht die Bestellung eindeutiger als eine Beschreibung allein nach Farbe oder größter Feldhöhe.