Gartenhaus dämmen

Wer sein Gartenhaus dämmen möchte, sollte Wand, Dach und Fußboden nicht getrennt voneinander betrachten. Besonders bei Gartenhäusern aus Blockbohlen unterscheidet sich der richtige Aufbau deutlich von einer normalen Holzständerwand.

Einfach Holzlatten starr auf eine Blockbohlenwand zu schrauben, Dämmstoff dazwischenzuklemmen und anschließend alles zu verkleiden, kann zu Problemen führen. Massive Blockbohlen arbeiten: Das Holz quillt und schwindet und die Wand kann sich in der Höhe bewegen. Bei einer zusätzlichen Wandkonstruktion muss diese Bewegung konstruktiv berücksichtigt werden. Die einschlägigen Gütebestimmungen für den Blockhausbau sehen deshalb bei zusätzlichen Schalen gleitfähige Anschlüsse vor.

Auch Dach und Fußboden müssen zum späteren Einsatzzweck des Gartenhauses passen. Ein einfacher Geräteschuppen stellt andere Anforderungen als ein Gartenhaus, das regelmäßig als Hobbyraum, Büro oder Aufenthaltsraum genutzt und eventuell beheizt wird.

Welche massive Bohlenstärke für unterschiedliche Nutzungen infrage kommt, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Gartenhaus Wandstärke.

Warum sollte man ein Gartenhaus dämmen?

Eine Dämmung kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn das Gartenhaus nicht nur zur Aufbewahrung von Werkzeug, Fahrrädern oder Gartenmöbeln genutzt wird.

Wer sein Gartenhaus dämmen möchte, kann dadurch den Nutzungskomfort besonders in der kühleren Jahreszeit deutlich verbessern.

Wer sich regelmäßig länger im Gartenhaus aufhält, möchte im Frühjahr und Herbst nicht sofort die Außentemperatur im Innenraum spüren. Im Sommer kann eine gut geplante Dämmung außerdem dazu beitragen, den Wärmeeintrag über Dach und Außenbauteile zu reduzieren.

Besonders interessant wird die Dämmung bei einer Nutzung als:

  • Hobbyraum
  • Werkstatt
  • Büro
  • Aufenthaltsraum
  • Freizeit- oder Rückzugsraum
  • regelmäßig genutztes größeres Holzhaus

Dabei gilt jedoch: Eine dicke Blockbohle ist nicht dasselbe wie eine gedämmte Wand.

Eine 70 oder 90 mm starke massive Holzwand besitzt zwar einen höheren Wärmedurchlasswiderstand als eine dünnere Blockbohle, enthält aber keine zusätzliche Dämmschicht. Genau diesen Unterschied erklären wir auch im Ratgeber Gartenhaus Wandstärke.

Gartenhaus dämmen – welche Bereiche sind besonders wichtig?

Bei einem Gartenhaus können grundsätzlich drei große Bereiche verbessert werden:

  • Fußboden
  • Dach
  • Außenwände

Hinzu kommen Fenster und Türen. Eine hochwertige Wand- und Dachdämmung bringt nur begrenzten Nutzen, wenn gleichzeitig sehr einfache Fenster oder schlecht schließende Türen vorhanden sind.

Welche Ausführungen und Verglasungen möglich sind, zeigen wir im Ratgeber Gartenhaus Fenster und Türen.

Gartenhaus Fußboden dämmen

Der Fußboden ist ein sinnvoller Ausgangspunkt, wenn ein Gartenhaus häufiger genutzt werden soll.

Wer sein Gartenhaus dämmen möchte, sollte den Fußboden von Anfang an in den gesamten Dämmaufbau einbeziehen.

Bei vielen Holzgartenhäusern liegt der eigentliche Fußboden auf einer Unterkonstruktion beziehungsweise auf Fundament- oder Lagerhölzern. Die entstehenden Gefache können – sofern die Konstruktion dafür geeignet ist – für eine Dämmebene genutzt werden.

Als Dämmstoff werden unter anderem EPS-Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol eingesetzt. Der häufig verwendete Begriff „Styropor“ bezeichnet dagegen ursprünglich einen Markennamen; deshalb verwenden wir hier bewusst die neutrale Materialbezeichnung EPS.

Je nach Aufbau können auch andere geeignete Dämmstoffe verwendet werden. Entscheidend ist, dass Dämmstoff, Unterkonstruktion, Feuchteschutz und Fußbodenaufbau miteinander abgestimmt werden.

Ein typischer prinzipieller Aufbau kann beispielsweise aus:

  1. tragfähiger Unterkonstruktion,
  2. geeigneter unterer Abdeckung beziehungsweise Wind- und Feuchteschutz,
  3. Dämmstoff zwischen der Konstruktion,
  4. gegebenenfalls erforderlicher Luftdichtungs- beziehungsweise Dampfbremsenebene,
  5. und anschließendem tragfähigem Fußboden

bestehen.

Welcher genaue Aufbau richtig ist, hängt insbesondere davon ab, wie das Gartenhaus gegründet ist, wie stark der Boden unterlüftet wird und ob das Haus später beheizt wird. Bei außenluftberührten Holzböden muss der Feuchteschutz besonders sorgfältig geplant werden.

Eine stabile Basis bleibt unabhängig von der Dämmung entscheidend. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Gartenhaus Fundament.

Warum der Fußboden nicht einfach komplett dicht eingeschlossen werden sollte

Holzkonstruktionen reagieren empfindlich auf dauerhaft eingeschlossene Feuchtigkeit.

Deshalb sollte der Fußbodenaufbau nicht einfach nach dem Prinzip „möglichst viel Folie und möglichst dicht“ ausgeführt werden. Entscheidend ist, wo sich die warme und kalte Seite der Konstruktion befindet, ob der Unterboden hinterlüftet ist und welcher Dämmstoff verwendet wird.

Eine Dampfbremse, Luftdichtungsbahn oder andere Folie gehört deshalb nicht pauschal an irgendeine Stelle, sondern muss zum kompletten Aufbau passen.

Gerade bei beheizten Gartenhäusern sollte der Aufbau vorher festgelegt werden, damit warme und feuchte Innenraumluft nicht unkontrolliert in kalte Bauteilschichten gelangt.

Blockbohlen-Gartenhaus an der Wand dämmen

Bei einer klassischen Blockbohlenwand ist besondere Vorsicht notwendig.

Die einzelnen Bohlen liegen horizontal übereinander. Durch Änderungen der Holzfeuchte können sie quellen und schwinden. Zusätzlich kann sich eine Blockwand nach dem Aufbau setzen.

Deshalb darf eine zusätzliche Wandkonstruktion nicht einfach starr über mehrere Blockbohlen hinweg befestigt werden.

Herstellerhinweise und die Gütebestimmungen des Blockhausbaus berücksichtigen genau diese Bewegung. Zusätzliche Schalen müssen so angeschlossen werden, dass die Blockbohlen weiterhin arbeiten können. Dafür werden beispielsweise gleitende Befestigungen, Langlöcher oder spezielle Rutsch- beziehungsweise Gleitsysteme eingesetzt.

Was ist eine Gleitschalung beim Blockbohlenhaus?

Im Zusammenhang mit der nachträglichen Dämmung wird häufig von einer Gleitschalung gesprochen.

Technisch genauer handelt es sich meist um eine gleitend befestigte Vorsatzschale beziehungsweise Rutsch- oder Gleitlattung.

Dabei wird vor der Blockbohlenwand eine zusätzliche Unterkonstruktion hergestellt. Diese Unterkonstruktion wird jedoch nicht so mit der Blockwand verbunden, dass sie deren vertikale Bewegung verhindert.

Je nach System werden beispielsweise:

  • Langlöcher,
  • Gleitbeschläge,
  • spezielle Winkel,
  • Rutschlatten
  • oder vergleichbare bewegliche Anschlüsse

verwendet.

Auch am oberen Anschluss muss ausreichend Bewegungsraum vorhanden sein.

Weitere fachliche Hinweise zu gleitfähigen Anschlüssen und dem konstruktiven Aufbau von Blockwänden finden Sie bei der Gütegemeinschaft Blockhausbau

Erst innerhalb dieser zusätzlichen Konstruktion kann anschließend eine Dämmebene hergestellt und eine Innen- oder Außenbekleidung montiert werden.

Typischer Aufbau einer gedämmten Blockbohlenwand

Der genaue Aufbau muss zum jeweiligen Gartenhaus und zur Seite der Dämmung passen. Ein schematischer Aufbau einer zusätzlichen inneren Dämmebene kann beispielsweise aus folgenden Schichten bestehen:

Blockbohlenwand

gleitend befestigte Unterkonstruktion

geeigneter Dämmstoff zwischen der Konstruktion

bauphysikalisch abgestimmte Luftdichtungs-/Dampfbremsenebene

→ gegebenenfalls Installationsebene

Innenverkleidung

Wichtig ist weniger, ob eine bestimmte Dämmstoffmarke verwendet wird, sondern dass die Bewegung der Blockbohlen erhalten bleibt und Feuchtigkeit nicht in der Wand eingeschlossen wird.

Ein Hersteller von Blockhaussystemen beschreibt beispielsweise einen Aufbau mit Rutschlattung und Dämmung im Gefach. Andere Systeme arbeiten ebenfalls mit gleitfähigen Anschlüssen.

Blockbohlen niemals durch eine starre Vorsatzwand festsetzen

Genau hier entstehen in der Praxis viele Fehler.

Wer senkrechte Latten über mehrere Blockbohlen hinweg fest verschraubt und anschließend eine starre Innenverkleidung montiert, kann das natürliche Setzungs- und Bewegungsverhalten der Wand behindern.

Mögliche Folgen sind unter anderem:

  • entstehende Fugen zwischen Blockbohlen,
  • Spannungen in der Konstruktion,
  • klemmende Bauteile,
  • Verformungen der Vorsatzschale
  • oder Schäden an Verkleidungen.

Bei einem Blockbohlenhaus muss deshalb bereits bei der Planung der Wanddämmung geklärt werden, wie die zusätzliche Konstruktion gleiten kann.

Unterschied zwischen Blockbohlenbau und Holzständerbau

Nicht jedes Gartenhaus besitzt massive Blockbohlenwände.

Bei einer klassischen Holzständerkonstruktion befinden sich bereits Gefache zwischen den tragenden Holzständern. Diese können bei entsprechend geplantem Wandaufbau mit geeignetem Dämmstoff ausgefüllt werden.

Der Aufbau unterscheidet sich damit deutlich von einer massiven Blockbohlenwand. Während bei einer Blockbohlenwand die natürliche Bewegung der Bohlen berücksichtigt und eine gleitende Vorsatzkonstruktion verwendet werden muss, kann bei einer Holzständerwand die Dämmebene direkt innerhalb der vorhandenen Gefache vorgesehen werden.

Je nach Nutzung des Gartenhauses müssen zusätzlich die innere Luftdichtung beziehungsweise Dampfbremse, die äußere winddichte und diffusionsoffene Ebene sowie die spätere Innen- und Außenbekleidung aufeinander abgestimmt werden.

Holzständerbau und Blockbohlenbau dürfen bei der Dämmung deshalb nicht gleich behandelt werden.

Gartenhaus Dach dämmen

Beim Gartenhaus dämmen gehört das Dach zu den wichtigsten Bereichen, da hier bei einer beheizten Nutzung viel Wärme verloren gehen kann.

Das Dach gehört zu den wichtigsten Bauteilen, wenn ein Gartenhaus regelmäßig genutzt werden soll.

Bei einem geneigten Holzdach kann die Dämmung beispielsweise zwischen den Sparren angeordnet werden. Häufig kommen hierfür Mineralwolle, Steinwolle oder andere für die Konstruktion geeignete Dämmstoffe zum Einsatz.

Bei einem typischen gedämmten Steildach befinden sich von innen nach außen unter anderem:

  1. Innenbekleidung,
  2. gegebenenfalls Installationsebene,
  3. luftdichte Ebene beziehungsweise Dampfbremse,
  4. Dämmung zwischen den Sparren,
  5. Unterdeck- beziehungsweise Unterspannbahn,
  6. Konterlattung,
  7. Dachlatten oder eine weitere Dachschalung,
  8. eigentliche Dacheindeckung.

Ein vergleichbarer grundsätzlicher Aufbau wird auch für übliche Zwischensparrendämmungen beschrieben.

Welche Aufgabe hat die Unterspann- oder Unterdeckbahn?

Eine geeignete diffusionsoffene Unterdeck- beziehungsweise Unterspannbahn befindet sich auf der Außenseite der Dämmung.

Sie schützt die darunterliegende Konstruktion unter anderem vor Feuchtigkeit, Flugschnee und Staub, während Wasserdampf aus der Konstruktion nach außen abgegeben werden kann.

Darüber wird üblicherweise die Konterlattung angeordnet. Dadurch entsteht ein Abstand zwischen der wasserführenden Ebene und der späteren Dachdeckung. Auf der Konterlattung können anschließend die eigentlichen Dachlatten befestigt werden.

Mehr zu den verschiedenen Dachformen und Eindeckungen finden Sie in unserem Ratgeber Gartenhaus Dach.

Dachlatten oder zweite Dachschalung?

Das hängt von der späteren Dacheindeckung ab.

Bei bestimmten Dacheindeckungen werden auf der Konterlattung Dachlatten beziehungsweise Traglatten montiert.

Andere Dachsysteme benötigen dagegen eine durchgehende zweite Schalung.

Das ist zum Beispiel bei verschiedenen bituminösen oder flächigen Dachsystemen relevant. Auch bei Gartenhäusern werden deshalb Dachkonstruktionen angeboten, bei denen oberhalb der Konterlattung entweder eine Lattung oder eine zweite Dachschalung vorgesehen wird.

Die Dachkonstruktion muss daher bereits vor der Dämmung auf die spätere Eindeckung abgestimmt sein.

Passende Dachprodukte finden Sie auch in unserer Kategorie Bedachung.

Für Dachschindeln haben wir außerdem eine eigene Kategorie Bitumen-Schindeln und Bahnen.

Dampfbremse beim Gartenhaus – notwendig oder nicht?

Eine pauschale Antwort wäre fachlich falsch.

Sobald ein Gartenhaus regelmäßig beheizt wird und Bauteile gedämmt werden, gewinnt die Kontrolle der Raumluftfeuchtigkeit eine deutlich größere Bedeutung.

Warme Innenraumluft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Gelangt diese unkontrolliert in eine gedämmte Konstruktion und kühlt dort ab, kann Feuchtigkeit ausfallen.

Deshalb besitzen übliche gedämmte Dachaufbauten auf der warmen Seite eine luftdicht ausgeführte Dampfbrems- beziehungsweise Luftdichtungsebene. Entscheidend sind dabei auch Anschlüsse, Überlappungen und Durchdringungen.

Welche Bahn und welcher sd-Wert im konkreten Gartenhaus richtig sind, sollte jedoch anhand des gesamten Wand- oder Dachaufbaus bestimmt werden.

Reicht es, nur das Dach zu dämmen?

Das hängt von der Nutzung ab.

Bei einem Gartenhaus, das nur gelegentlich im Frühjahr oder Herbst verwendet wird, kann eine Verbesserung von Dach und Fußboden bereits deutlich spürbar sein.

Soll der Raum dagegen regelmäßig beheizt werden, sollten auch:

  • Wandaufbau,
  • Fenster,
  • Türen,
  • Boden,
  • Dach
  • und Luftdichtheit

gemeinsam betrachtet werden.

Ein einzelnes gut gedämmtes Bauteil kann Wärmeverluste über andere Bauteile nicht vollständig ausgleichen.

Gartenhaus nachträglich dämmen oder direkt gedämmt planen?

Wer ein Gartenhaus dämmen möchte, sollte möglichst schon vor dem Kauf oder Aufbau überlegen, wie Wand, Dach und Boden später ausgeführt werden sollen.

Wer bereits beim Kauf weiß, dass das Gartenhaus regelmäßig als Aufenthaltsraum genutzt werden soll, sollte die Dämmung möglichst früh in die Planung einbeziehen.

Dann können unter anderem:

  • Wandaufbau,
  • Sparrenhöhe,
  • Fußbodenaufbau,
  • Fenster und Türen,
  • Innenverkleidung
  • und Leitungsführung

von Anfang an aufeinander abgestimmt werden.

Bei einem individuell geplanten Haus lassen sich solche Anforderungen häufig leichter berücksichtigen. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber Gartenhaus nach Maß.

Unsere Gartenhäuser und Blockbohlenhäuser sind in zahlreichen Größen, Wandstärken und Konstruktionsarten erhältlich.

Gartenhaus dämmen und anschließend verkleiden

Nach der Herstellung der Dämmebene kann je nach Konstruktion eine Innenverkleidung montiert werden.

Bei einem Blockbohlenhaus darf dabei jedoch auch die Verkleidung die Bewegung der Blockwand nicht wieder blockieren.

Die Verkleidung wird deshalb an der gleitenden Unterkonstruktion beziehungsweise Vorsatzschale befestigt und nicht unabhängig davon starr mit mehreren Blockbohlen verbunden.

Gleichzeitig bietet eine zusätzliche Installationsebene die Möglichkeit, Elektroleitungen oder andere Installationen zu führen, ohne die luftdichte Ebene unnötig zu beschädigen.

Dämmung und Fenster und Türen gemeinsam betrachten

Wer sein Gartenhaus stärker dämmt, sollte sich gleichzeitig die vorhandenen Fenster und Türen ansehen.

Sehr einfache Einfachverglasungen oder schlecht schließende Türen können den Nutzen einer umfangreichen Dämmmaßnahme erheblich reduzieren.

Gerade bei Gartenhäusern, die häufiger genutzt oder zeitweise beheizt werden sollen, lohnt es sich deshalb, das Gebäude als Gesamtsystem zu betrachten.

Weitere Möglichkeiten finden Sie unter Gartenhaus Fenster und Türen.

Ändert die Dämmung etwas an der Baugenehmigung?

Eine reine nachträgliche Dämmung bedeutet nicht automatisch, dass sich die baurechtliche Einordnung eines Gartenhauses ändert.

Entscheidender können jedoch die Nutzung des Gebäudes, bauliche Veränderungen und der jeweilige Standort sein.

Wer beispielsweise aus einem einfachen Geräteschuppen einen dauerhaft genutzten oder beheizten Aufenthaltsraum machen möchte, sollte deshalb vorher prüfen, welche Anforderungen am jeweiligen Standort gelten.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Gartenhaus Baugenehmigung.

Gartenhaus dämmen und professionell aufbauen lassen

Eine Dämmung lässt sich am einfachsten berücksichtigen, bevor das Gartenhaus vollständig aufgebaut und innen fertiggestellt ist.

Bei neuen Projekten können Fundament, Hauskonstruktion, Dach und ein gewünschter Dämmaufbau bereits während der Planung aufeinander abgestimmt werden.

Baustoff Ambrosius bietet für geeignete Projekte in Hamburg und Schleswig-Holstein auch die professionelle Montage von Gartenhäusern an.

Die Lieferung unserer Gartenhäuser ist deutschlandweit möglich.

Gartenhaus dämmen – auf den richtigen Gesamtaufbau kommt es an

Beim Gartenhaus dämmen sollten nicht einfach einzelne Hohlräume mit Dämmstoff gefüllt werden.

Beim Fußboden muss der Aufbau zum Fundament, zur Unterlüftung und zur späteren Nutzung passen. Statt eines Markennamens sprechen wir bei entsprechenden Hartschaumplatten fachlich korrekt von EPS-Dämmplatten aus expandiertem Polystyrol.

Beim Dach gehören Dämmung, Luftdichtung beziehungsweise Dampfbremse, Unterdeckbahn, Konterlattung und die für die gewählte Dacheindeckung erforderliche Dachlattung oder Schalung zusammen.

Besonders wichtig ist die Wand eines Blockbohlenhauses: Hier muss die natürliche Bewegung der Bohlen erhalten bleiben. Eine zusätzliche Dämmebene benötigt deshalb eine konstruktiv geeignete gleitende Vorsatzschale beziehungsweise Gleit- oder Rutschlattung.

Wer diese drei Bereiche gemeinsam plant, schafft die Grundlage dafür, ein Gartenhaus deutlich komfortabler und länger im Jahr nutzen zu können.

Weitere Themen zur Planung, Auswahl und Ausführung finden Sie in unserem Gartenhaus Ratgeber.

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