Allgemeine Geschäftsbedingungen

Baustoff Ambrosius

Stand: September 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen

Baustoff Ambrosius
Inhaber: Björn Ambrosius
Böttcherweg 29
25355 Barmstedt
Deutschland

E-Mail: info@baustoff-ambrosius.de
Telefon: 04123 9367620

– nachfolgend „Verkäufer“ –

und seinen Kunden, die über den Online-Shop unter www.baustoff-ambrosius.de, aufgrund eines individuellen Angebotes oder auf sonstigem Wege geschlossen werden.

Die AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit im Folgenden keine abweichende Regelung getroffen wird.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

Abweichende Geschäftsbedingungen eines Unternehmers werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.


2. Vertragsgegenstand

Der Verkäufer vertreibt insbesondere Baustoffe, Holzprodukte, Bauholz, Garten- und Ferienhäuser, Carports, Sichtschutzsysteme, Bedachungsprodukte, Metallbauteile, Beschichtungs- und Bautenschutzprodukte sowie Zubehör.

Je nach Vereinbarung können zusätzlich Lieferung, Aufbau, Montage und sonstige handwerkliche Leistungen Vertragsbestandteil sein.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, Bestellung, Auftragsbestätigung oder einem individuell erstellten Angebot.


3. Vertragsschluss im Online-Shop

Die Darstellung von Produkten im Online-Shop stellt grundsätzlich noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.

Der Kunde kann Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen. Vor Abgabe der Bestellung können die eingegebenen Daten überprüft und korrigiert werden.

Durch Anklicken der abschließenden Bestellschaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren oder Leistungen ab.

Der Eingang der Bestellung wird dem Kunden elektronisch bestätigt. Eine automatische Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern darin nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verkäufer

  • die Bestellung ausdrücklich bestätigt,
  • eine Rechnung oder Zahlungsaufforderung übersendet,
  • die Ware versendet oder
  • mit der vereinbarten Leistung beginnt.

Im Checkout muss die Bestellschaltfläche für Verbraucher eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisen; § 312j BGB nennt hierfür etwa „zahlungspflichtig bestellen“ oder eine gleichwertig eindeutige Formulierung.


4. Individuelle Angebote

Bei größeren Baustofflieferungen, Gartenhäusern, Ferienhäusern, Carports, Sondermaßen, individuellen Produkten oder Montageleistungen kann der Vertrag auf Grundlage eines individuellen Angebotes geschlossen werden.

Der im jeweiligen Angebot bezeichnete Leistungsumfang ist maßgeblich.

Zusätzliche Arbeiten, Änderungen oder Erweiterungen, die nicht im ursprünglichen Angebot enthalten sind, können gesondert berechnet werden.


5. Preise

Bei Angeboten gegenüber Verbrauchern verstehen sich die angegebenen Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

Zusätzliche Liefer-, Versand-, Speditions-, Entlade-, Montage- oder sonstige Nebenkosten werden im Shop, während des Bestellvorgangs oder im jeweiligen Angebot ausgewiesen.

Bei gewerblichen Kunden können Preise in individuellen Angeboten als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen werden.


6. Zahlungsbedingungen

Es gelten die im Online-Shop oder im jeweiligen Angebot angegebenen Zahlungsmethoden.

Bei vereinbarter Vorkasse/Banküberweisung ist der Rechnungsbetrag nach Vertragsschluss auf das angegebene Bankkonto zu überweisen.

Der Kunde soll dabei die angegebene Bestell- oder Rechnungsnummer als Verwendungszweck angeben.

Die Beschaffung, Produktion oder Weiterbearbeitung einer Bestellung kann von dem vollständigen oder vereinbarten anteiligen Zahlungseingang abhängig gemacht werden.

Bei größeren Aufträgen, Sonderanfertigungen oder Montagearbeiten können Anzahlungen oder Abschlagszahlungen individuell vereinbart werden.


7. Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Verkäufers.

Bei Unternehmern können weitergehende Vereinbarungen zum Eigentumsvorbehalt individuell getroffen werden.


8. Lieferung

Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse.

Eine Abholung ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.

Die Lieferung kann durch den Verkäufer selbst, einen Lieferanten, Hersteller, Paketdienst oder eine Spedition erfolgen.

Der Verkäufer ist berechtigt, Waren unmittelbar durch einen Hersteller oder Lieferanten an den Kunden versenden zu lassen.

Hierfür dürfen die zur Vertragsabwicklung erforderlichen Daten an den mit der Lieferung beauftragten Vertragspartner übermittelt werden.


9. Speditionslieferungen und sperrige Waren

Große, schwere oder sperrige Produkte können per Spedition oder mit einem geeigneten Lieferfahrzeug angeliefert werden.

Die Lieferung erfolgt, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, bis zu einer Stelle, die mit dem jeweiligen Lieferfahrzeug sicher und zumutbar erreichbar ist.

Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass die Lieferstelle erreichbar ist.

Hierzu gehören insbesondere ausreichende:

  • Straßen- und Zufahrtsbreite,
  • Durchfahrtshöhe,
  • Tragfähigkeit,
  • Rangiermöglichkeiten,
  • Kurvenradien und
  • Zufahrtsberechtigungen.

Eine Lieferung bis in einen Garten, auf ein Grundstück, an eine Baustelle oder direkt an einen Montageort ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Ist eine Lieferung aufgrund von Umständen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht möglich, können dem Kunden die tatsächlich entstandenen zusätzlichen Kosten berechnet werden.


10. Entladung

Die Art der Entladung richtet sich nach Art, Größe und Gewicht der Ware sowie nach dem eingesetzten Fahrzeug.

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist das Verbringen der Ware an einen bestimmten Lager-, Verwendungs- oder Montageort nicht Bestandteil der Lieferleistung.

Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die Lieferung entgegengenommen werden kann.


11. Lieferzeiten

Die jeweilige Lieferzeit ergibt sich aus der Produktbeschreibung, der Auftragsbestätigung oder einem individuellen Angebot.

Soweit Produkte erst beim Hersteller oder Lieferanten bestellt oder hergestellt werden, können die Lieferzeiten von dessen Produktions- und Liefermöglichkeiten abhängen.

Bei Verzögerungen bleiben die gesetzlichen Rechte des Kunden unberührt.


12. Teillieferungen

Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind.

Zusätzliche Versandkosten entstehen dem Verbraucher aufgrund einer vom Verkäufer veranlassten Teillieferung nur, wenn dies zuvor ausdrücklich vereinbart wurde.


13. Transportschäden

Verbraucher werden gebeten, angelieferte Ware möglichst unmittelbar auf sichtbare Transport- oder Verpackungsschäden zu kontrollieren.

Offensichtliche Beschädigungen sollten nach Möglichkeit auf dem Lieferschein oder Frachtpapier dokumentiert und dem Verkäufer zeitnah mitgeteilt werden.

Eine unterlassene Meldung beschränkt die gesetzlichen Mängelrechte eines Verbrauchers nicht.

Bei Kaufleuten bleibt § 377 HGB unberührt. Danach müssen Waren bei beiderseitigen Handelsgeschäften grundsätzlich unverzüglich untersucht und erkennbare Mängel unverzüglich angezeigt werden.


14. Eigenschaften von Holz und Naturprodukten

Holz ist ein Naturprodukt.

Natürliche Unterschiede bei Farbe, Maserung, Struktur, Astbild und Oberfläche können auftreten.

Ebenso können insbesondere durch Feuchtigkeit und Witterung materialtypische Erscheinungen wie Schwinden, Quellen, Verziehen oder Rissbildung entstehen.

Solche natürlichen Eigenschaften stellen keinen Sachmangel dar, soweit sie die übliche Beschaffenheit des jeweiligen Materials nicht überschreiten und die vereinbarte Verwendung nicht wesentlich beeinträchtigen.


15. Produktabbildungen und Farbdarstellung

Produktbilder dienen der Veranschaulichung.

Farben können aufgrund von Bildschirmdarstellungen, Beleuchtung, Produktion, Materialchargen oder natürlichen Materialeigenschaften von der tatsächlichen Ware abweichen.

Technisch und produktionsbedingt geringfügige Maßabweichungen bleiben zulässig, soweit sie für die vereinbarte Verwendung unerheblich sind.


16. Sonderanfertigungen und individuelle Bestellungen

Bei Waren, die speziell nach Kundenwunsch angefertigt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten werden, gelten die gesetzlichen Sonderregelungen.

Insbesondere kann bei entsprechend individualisierten Waren das gesetzliche Widerrufsrecht ausgeschlossen sein.

Der Kunde wird über einen solchen Ausschluss im Rahmen der Widerrufsbelehrung gesondert informiert.


17. Widerrufsrecht

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.

Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage. Bei Waren beginnt sie regelmäßig, sobald der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter die Ware erhalten hat.

Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

Die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular sind nicht Bestandteil dieser AGB und werden separat bereitgestellt.

Für Online-Fernabsatzverträge gilt seit 2026 außerdem die gesetzliche Pflicht zu einer leicht zugänglichen elektronischen Widerrufsfunktion während der laufenden Widerrufsfrist.


18. Montage- und Aufbauleistungen

Montage-, Aufbau-, Weiterbau- oder sonstige handwerkliche Leistungen sind nur Vertragsbestandteil, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.

Der Kunde muss sicherstellen, dass der Montageort zum vereinbarten Termin zugänglich und arbeitsbereit ist.

Insbesondere sind vom Kunden – soweit nicht ausdrücklich Bestandteil des Auftrags – geeignete Voraussetzungen zu schaffen, beispielsweise:

  • ausreichende Zufahrt,
  • tragfähiger und geeigneter Untergrund,
  • erforderliches Fundament,
  • freie Montagefläche,
  • Stromversorgung,
  • Wasserversorgung,
  • notwendige Genehmigungen.

Werden Vorleistungen vom Kunden selbst oder durch Dritte erbracht, übernimmt der Verkäufer für deren fachgerechte Ausführung keine Verantwortung, soweit nicht eine eigene Prüfung oder Übernahme ausdrücklich vereinbart wurde.

Entstehen aufgrund ungeeigneter oder nicht fertiggestellter Vorleistungen zusätzliche Arbeiten oder Anfahrten, können diese gesondert berechnet werden, soweit dies rechtlich zulässig und mit dem Kunden vereinbart ist.


19. Fundamente und bauseitige Leistungen

Ein Fundament ist nur Bestandteil des Vertrages, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Wird ein Fundament vom Kunden oder einem Dritten erstellt, ist der Kunde für dessen ausreichende Tragfähigkeit, Abmessungen, Höhenlage und Ausführung verantwortlich.

Der Verkäufer darf die Montage ablehnen oder unterbrechen, wenn erkennbar ist, dass vorhandene Voraussetzungen eine fachgerechte Montage nicht ermöglichen.


20. Baugenehmigungen und sonstige Genehmigungen

Der Kunde ist grundsätzlich selbst dafür verantwortlich zu prüfen, ob für sein Vorhaben Genehmigungen oder Zustimmungen erforderlich sind.

Dies betrifft beispielsweise:

  • Baugenehmigungen,
  • Bauanzeigen,
  • Bebauungspläne,
  • Grenzabstände,
  • Zustimmung von Grundstückseigentümern,
  • Vorgaben von Kleingartenvereinen,
  • sonstige öffentlich-rechtliche Vorschriften.

Eine allgemeine Auskunft oder Unterstützung des Verkäufers ersetzt keine behördliche oder rechtliche Prüfung.


21. Kundenangaben

Der Kunde ist für die Richtigkeit der von ihm mitgeteilten Informationen verantwortlich.

Dies betrifft insbesondere:

  • Maße,
  • Mengen,
  • Produktvarianten,
  • Farben,
  • Lieferadresse,
  • Grundstücksverhältnisse,
  • Fundamentmaße und
  • sonstige projektbezogene Angaben.

Werden Waren auf Grundlage fehlerhafter Kundendaten bestellt oder gefertigt, gelten die gesetzlichen Regelungen.


22. Mängelrechte

Es gelten die gesetzlichen Vorschriften zur Mängelhaftung.

Herstellergarantien gelten nur, soweit der jeweilige Hersteller eine solche Garantie ausdrücklich eingeräumt hat.

Eine Herstellergarantie beschränkt die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden nicht.

Für Verbrauchsgüterkäufe gelten die besonderen gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften.


23. Haftung

Der Verkäufer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Ebenfalls unbeschränkt haftet der Verkäufer bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Eine gesetzlich zwingende Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

AGB-Klauseln dürfen Vertragspartner nicht unangemessen benachteiligen und müssen klar und verständlich sein; deshalb würde ich bei Haftungsbeschränkungen nicht weiter gehen als oben.


24. Unternehmer und gewerbliche Kunden

Soweit der Kunde Unternehmer ist, finden ausschließlich für Verbraucher geltende Schutzvorschriften keine Anwendung.

Ist der Kauf für beide Vertragsparteien ein Handelsgeschäft, gelten insbesondere die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten nach § 377 HGB.


25. Vertragssprache und Vertragstext

Vertragssprache ist Deutsch.

Der Verkäufer stellt dem Kunden die Vertragsbestimmungen einschließlich der AGB so zur Verfügung, dass diese beim Vertragsschluss abgerufen und gespeichert werden können. Dies gehört zu den gesetzlichen Pflichten im elektronischen Geschäftsverkehr.


26. Lieferbeschränkungen und Zahlungsmittel

Die verfügbaren Liefergebiete und Zahlungsmittel werden im Online-Shop beziehungsweise spätestens zu Beginn des Bestellvorgangs angezeigt.

Bei Bestellungen von Verbrauchern müssen bestehende Lieferbeschränkungen sowie akzeptierte Zahlungsmittel spätestens zu Beginn des Bestellvorgangs klar angegeben werden.


27. Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.


28. Gerichtsstand

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird – soweit rechtlich zulässig – der Geschäftssitz des Verkäufers als Gerichtsstand vereinbart.

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