✓ Deutschlandweite Lieferung ✓ Hochwertige Markenprodukte ✓ Persönliche Fachberatung ✓ Montage-Service in Hamburg & Schleswig-Holstein
BAUEN · WOHNEN · ZUKUNFT
Montage & Service
WISSEN AUS DER PRAXIS

Ratgeber rund um Gartenhaus, Holzbau & Montage

Planung, Fundament, Dach, Dämmung, Aufbau und Pflege.

Alle Ratgeber ansehen →

Wussten Sie schon …

✓ Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben.

✓ Vorgefertigte Holzhäuser können deutlich schneller aufgebaut werden.

✓ Fundament, Dach und Wandstärke sollten gemeinsam geplant werden.

✓ Unser Montageservice unterstützt auch bei bereits begonnenen Projekten.

BAUSTOFF AMBROSIUS

Baustoffhandel mit Erfahrung aus der Praxis

Persönliche Beratung, hochwertige Markenprodukte, deutschlandweite Lieferung und Montage-Service.

Mehr über uns →

Baustoff Ambrosius

Fachhandel für Baustoffe, Holzbau, Garten und Zubehör.

Unternehmen kennenlernen →

Persönliche Beratung

Unterstützung bei Produktauswahl, Planung und Umsetzung.

Beratung anrufen →

Montage & Service

Montageleistungen in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Montage anfragen →

Dafür stehen wir

✓ Erfahrung aus dem Zimmererhandwerk

✓ Hochwertige Markenprodukte

✓ Persönliche Betreuung

✓ Deutschlandweite Lieferung

Vinylboden Stärke und Nutzschicht beschreiben unterschiedliche Eigenschaften eines Bodenbelags. Die Gesamtstärke betrifft die Dicke des Produkts, die Nutzschicht einen bestimmten Teil seines Aufbaus. Ein dickerer Boden besitzt deshalb nicht automatisch eine dickere Nutzschicht. Ebenso lässt sich aus einer einzelnen Millimeterangabe keine vollständige Aussage über die Belastbarkeit ableiten.

Ein konkretes Beispiel aus unserem Shop macht den Unterschied sichtbar: Vivafloors Eiche 5001 ist als Klebeplanke mit 2,5 mm Gesamtstärke und als Klickausführung mit 5 mm Gesamtstärke gelistet. Beide Artikel besitzen laut Produktangaben eine Nutzschicht von 0,55 mm. Die größere Gesamtdicke der Klickausführung bedeutet hier also keine größere Nutzschicht.

In diesem Ratgeber erfährst du, welche Angaben du vergleichen solltest und wie du die Auswahl auf Raum, Untergrund und Nutzung abstimmst. Für die übergeordnete Kaufentscheidung hilft Vinylboden kaufen. Die Verlegearten erklärt Klickvinyl oder Klebevinyl. Ergänzend findest du unsere Beiträge zu Vinylboden Kosten und zu Vinylboden mit Trittschalldämmung.

1. Vinylboden Stärke und Nutzschicht getrennt lesen

Beginne beim Produktvergleich mit der Frage, worauf sich eine Millimeterangabe bezieht. Die Gesamtdicke kann den vollständigen Aufbau des gelieferten Elements beschreiben. Die Nutzschichtdicke bezeichnet dagegen eine einzelne Schicht. Bei Produkten mit integrierter Dämmung musst du zusätzlich prüfen, wie der Hersteller die Gesamtstärke und einzelne Schichten ausweist.

Bezeichnungen wie 5 mm, 0,55 mm oder 4 plus 1 mm dürfen deshalb nicht ungeprüft nebeneinandergestellt werden. Schreibe zu jedem Wert die zugehörige Eigenschaft auf. So erkennst du, ob zwei Anbieter tatsächlich dieselbe Größe nennen oder unterschiedliche Bestandteile hervorheben.

Diese Trennung ist besonders wichtig, wenn du Suchfilter verwendest. Ein Filter nach Gesamtstärke beantwortet eine andere Frage als ein Filter nach Nutzschicht. Für die technische Eignung brauchst du häufig beide Angaben sowie weitere Produktinformationen. Der passende Boden ergibt sich aus ihrer gemeinsamen Betrachtung und nicht aus dem größten Zahlenwert.

2. Was die Gesamtstärke über den Aufbau aussagt

Vinylböden können unterschiedlich konstruiert sein. Eine Klebeplanke benötigt keinen identischen Aufbau wie ein Element mit Klickverbindung und integrierter Dämmung. Die Gesamtdicke kann sich daher unterscheiden, obwohl Dekor und ausgewiesene Nutzschicht ähnlich sind. Sie ist zunächst eine Maßangabe und kein allgemeines Qualitätsurteil.

Für deine Planung ist die Gesamtstärke unter anderem an Türen, Übergängen und Einbauten relevant. Sie beschreibt jedoch nicht automatisch die gesamte zusätzliche Höhe im fertigen Raum. Je nach System kommen vorbereitende Schichten, Klebstoff oder eine freigegebene Unterlage hinzu. Auch ein verbleibender Altbelag gehört in die Höhenbetrachtung.

Vergleiche deshalb nicht nur einzelne Dielen. Halte für jede Lösung die geplante Schichtenfolge fest. Erst danach lässt sich prüfen, ob der neue Aufbau beispielsweise unter ein Türblatt passt oder am Nachbarraum einen geeigneten Anschluss ermöglicht. Eine größere Produktstärke ist weder grundsätzlich ein Vorteil noch grundsätzlich ein Nachteil.

3. Welche Aufgabe die Nutzschicht übernimmt

Bei typischen mehrschichtigen Vinyl-Designbelägen liegt die transparente Nutzschicht über dem bedruckten Dekor. Ihre Dicke ist eine wichtige Information zum Aufbau und zur Beanspruchung durch Nutzung. Daneben können Oberflächenbehandlungen vorhanden sein, deren Eigenschaften gesondert betrachtet werden müssen.

Die Nutzschicht ist deshalb nicht einfach mit jeder transparenten Oberflächenvergütung gleichzusetzen. Ein Datenblatt kann beide Angaben getrennt nennen. Für einen seriösen Vergleich musst du wissen, ob eine Zahl tatsächlich die Nutzschicht beschreibt oder ob nur allgemein von einer Schutzoberfläche gesprochen wird.

Aus einem größeren Nutzschichtwert folgt außerdem keine Garantie, dass ein Boden im Alltag nicht beschädigt werden kann. Art und Intensität der Belastung bleiben relevant. Eine Auswahl allein nach der maximal erhältlichen Nutzschicht greift deshalb zu kurz. Entscheidend ist die nachgewiesene Eignung des Produkts für deinen vorgesehenen Einsatz.

4. 0,30 mm und 0,55 mm sinnvoll einordnen

Angaben wie 0,30 mm oder 0,55 mm begegnen dir bei unterschiedlichen Vinylserien. Es handelt sich um Schichtdicken, nicht um eine vollständige Nutzungsempfehlung. Die Auswahl sollte deshalb nicht über eine pauschale Regel erfolgen, nach der jede Wohnküche zwingend denselben Wert benötigt.

Ein Herstellerbeispiel zeigt die notwendige gemeinsame Betrachtung: Forbo nennt für Enduro Dryback 0.3 eine Nutzschicht von 0,30 mm und weist die Klassen 23 für Wohnen sowie 31 für gewerbliche Nutzung aus. Diese konkrete Produkteinstufung darf nicht als allgemeine Freigabe aller Böden mit 0,30 mm übernommen werden.

Für dein Vorhaben prüfst du daher zuerst den gewünschten Einsatz und anschließend die dokumentierte Klassifizierung des ausgewählten Artikels. Eine stärkere Nutzschicht kann ein Auswahlmerkmal sein, ersetzt aber keine Prüfung der übrigen Eigenschaften. Auch zwei Produkte mit gleicher Nutzschicht müssen nicht in jeder technischen Hinsicht identisch sein.

Vinylboden Stärke und Nutzschicht: Vivafloors Eiche 5001 als 2,5 Millimeter starke Klebeplanke
Die Klebeplanke Eiche 5001 ist mit 2,5 mm Gesamtstärke und 0,55 mm Nutzschicht gelistet.

5. Nutzungsklasse und Nutzschicht nicht verwechseln

Die Nutzungsklasse ordnet den vorgesehenen Einsatz eines Bodenbelags ein. Sie ist keine weitere Bezeichnung für seine Millimeterstärke. Eine Zahl wie 23 oder 33 beschreibt deshalb etwas anderes als die Angabe 0,55 mm. Beide Informationen gehören beim Vergleich in getrennte Spalten.

Tarkett erläutert die Einteilung beispielsweise für private und gewerbliche Bereiche: Klassen mit einer führenden 2 betreffen die Wohnnutzung, solche mit einer führenden 3 den öffentlichen beziehungsweise gewerblichen Bereich. Innerhalb dieser Bereiche werden unterschiedliche Beanspruchungen unterschieden. Die vollständige Klassifizierung des konkreten Produkts bleibt maßgeblich.

Wenn eine Produktbeschreibung mehrere Klassen nennt, solltest du die zugehörigen Anwendungsbereiche nachvollziehen. Leite eine Eignung für ein besonderes Gewerbe nicht nur aus einer einzelnen hohen Zahl ab. Spezifische Anforderungen wie Stuhlrollen, Rutschverhalten oder besondere Einwirkungen müssen zusätzlich passend dokumentiert sein.

6. Verschleiß, Kratzer und Eindrücke unterscheiden

Im Alltag werden unterschiedliche Schäden häufig unter dem Begriff Abnutzung zusammengefasst. Gleichmäßiger Verschleiß durch wiederholtes Begehen ist jedoch nicht dasselbe wie eine einzelne Beschädigung durch einen scharfkantigen Gegenstand. Auch ein Eindruck unter einem schweren Möbelstück ist eine andere Beanspruchung.

Deshalb solltest du eine dickere Nutzschicht nicht als Zusage verstehen, dass Sand, verschobene Möbel oder ungeeignete Rollen keine Spuren hinterlassen können. Für solche Situationen sind neben der Produktauswahl ein passender Umgang und geeignete Schutzmaßnahmen wichtig. Eine Bodeneigenschaft löst nicht sämtliche praktischen Belastungsfragen.

Beschreibe deine Anforderungen möglichst konkret. Ein Haushalt mit häufigem Eintrag von Straßenschmutz benötigt eine andere Aufmerksamkeit im Eingangsbereich als ein wenig genutztes Schlafzimmer. Ein Arbeitszimmer mit beweglichem Bürostuhl stellt wiederum eigene Fragen. Diese Beschreibung führt gezielter zur passenden Ausführung als die pauschale Suche nach einem möglichst dicken Boden.

7. Raum und Nutzung vor der Millimeterzahl festlegen

Notiere zunächst, wie der Raum genutzt wird. Relevant sind Laufwege, Nutzungsdauer, Möbel und mögliche besondere Belastungen. Auch die Frage, ob Straßenschuhe getragen werden oder ob ein Bürostuhl eingesetzt wird, hilft bei der Einordnung. Anschließend vergleichst du die dafür geeigneten Produkte.

Für einen normalen Wohnraum kann die Dekorwahl einen großen Teil der Entscheidung ausmachen. Trotzdem müssen der Aufbau und die Freigaben passen. Für eine kleine gewerblich genutzte Fläche kann der tatsächliche Betrieb wichtiger sein als die reine Raumgröße. Wenige Quadratmeter bedeuten nicht automatisch geringe Beanspruchung.

Wenn du mehrere Räume ausstatten möchtest, erstelle eine kurze Raumliste. So erkennst du, ob ein gemeinsames Produkt überall geeignet ist oder ob einzelne Bereiche besondere Anforderungen besitzen. Unser Ratgeber Vinylboden kaufen ergänzt diese Betrachtung um Untergrund, Budget und die Vorbereitung der Bestellung.

8. Dünnes Klebevinyl und dickeres Klickvinyl vergleichen

Eine dünnere Klebeplanke kann für eine Renovierung mit begrenzter Aufbauhöhe interessant sein. Dafür benötigt der vorgesehene Klebeaufbau einen passend vorbereiteten Untergrund und geeignete Materialien. Die geringe Belagstärke bedeutet nicht, dass Unebenheiten oder eine unzureichende Vorbereitung weniger wichtig wären.

Eine Klickausführung kann aufgrund ihrer Konstruktion eine größere Gesamtstärke besitzen. Diese zusätzliche Dicke wird nicht vollständig zur Nutzschicht. Sie kann Bestandteile umfassen, die für Verbindung, Stabilität oder eine integrierte Unterlage erforderlich sind. Ein Vergleich allein über die Gesamtdicke führt daher leicht zu einer falschen Schlussfolgerung.

Wenn du zwischen beiden Verlegearten entscheidest, betrachte den vollständigen Ablauf. Eigenleistung, Untergrundvorbereitung, Höhe und späterer Ausbau gehören dazu. Die einzelnen Vor- und Nachteile erläutert der Ratgeber Klickvinyl oder Klebevinyl. Hier bleibt entscheidend: Unterschiedliche Gesamtstärken können mit derselben ausgewiesenen Nutzschicht verbunden sein.

9. Konkreter Produktvergleich: Vivafloors Eiche 5001

MerkmalKlebeplanke Eiche 5001Klickausführung Eiche 5001
Gelistete Gesamtstärke2,5 mm5 mm
Gelistete Nutzschicht0,55 mm0,55 mm
VerlegekonzeptKlebeplanke2G-Klickverbindung
Integrierte DämmungIn der Artikelbeschreibung nicht angegebenLaut Artikelbeschreibung vorhanden
Dielenformat121,9 × 22,8 cm122 × 22,5 cm
Stückzahl je Paket128

Die Angaben stammen aus den beiden Shopartikeln. Sie zeigen, weshalb der identische Dekorname keinen identischen Bodenaufbau bezeichnet. Für den Vergleich der sichtbaren Gestaltung hilft der Ratgeber Vinylboden in Holzoptik mit Eiche-Dekoren und Raumtipps. Auch Format und Verpackung unterscheiden sich. Bei einer Nachbestellung solltest du deshalb immer die genaue Ausführung und Artikelnummer verwenden.

Hier findest du die Vivafloors-Klebeplanke Eiche 5001 und die Vivafloors-Klickausführung Eiche 5001. Prüfe die aktuellen technischen Unterlagen für die vorgesehene Nutzung, bevor du dich für eine Variante entscheidest.

Vivafloors Eiche 5001 als Klickboden mit 5 Millimeter Gesamtstärke und 0,55 Millimeter Nutzschicht
Die Klickausführung besitzt eine größere Gesamtstärke, aber dieselbe ausgewiesene Nutzschicht.

10. Aufbauhöhe mit allen Schichten berechnen

Für die fertige Höhe zählt mehr als die Stärke des gelieferten Bodenelements. Notwendige Ausgleichsschichten, Klebstoff oder eine freigegebene separate Unterlage können den Aufbau verändern. Wenn ein Altbelag liegen bleibt, muss seine Höhe ebenfalls berücksichtigt werden. Wird er entfernt, entsteht eine andere Ausgangslage.

Ein rein rechnerisches Beispiel: Ein 5 mm starkes Bodenprodukt liegt mit einer ausdrücklich zugelassenen zusätzlichen Schicht von 1 mm zunächst bei 6 mm. Weitere erforderliche Vorarbeiten sind darin noch nicht enthalten. Das Beispiel veranschaulicht nur die Addition; es ist keine Freigabe für eine bestimmte Materialkombination.

Messe besonders an Türblättern, Terrassentüren und Übergängen. Plane auch Sockelleisten und Profile passend zur fertigen Höhe. Ein vermeintlich kleiner Unterschied kann dort entscheidend sein. Die Variante mit dem geringsten einzelnen Millimeterwert ist nur dann eine Lösung, wenn auch der übrige Aufbau in die vorhandene Situation passt.

11. Integrierte Dämmung bei der Stärke berücksichtigen

Bei einem Produkt mit integrierter Trittschalldämmung ist die entsprechende Schicht Teil des gelieferten Systems. Prüfe, ob die Herstellerangabe zur Gesamtstärke diese Schicht bereits umfasst oder ob einzelne Bestandteile getrennt ausgewiesen werden. Eine Zahl mit einem Pluszeichen sollte entsprechend aufgeschlüsselt werden.

Eine zusätzliche Matte ist nicht automatisch zulässig. Sie kann das Verhalten des Bodens unter Belastung verändern und muss ausdrücklich zum ausgewählten System passen. Eine größere resultierende Dicke ist deshalb kein eigenständiges Argument für einen besseren Bodenaufbau.

Wenn du Schallwerte, Unterlagen und mechanische Eigenschaften gemeinsam vergleichen möchtest, hilft unser Beitrag Vinylboden mit Trittschalldämmung. Für die aktuelle Auswahl schreibst du zunächst die tatsächlich gelieferte Produktstärke auf und ergänzt nur die weiteren Schichten, die für das konkrete System vorgesehen sind.

12. Fußbodenheizung nicht nur nach Belagstärke auswählen

Eine geringe Gesamtstärke kann bei einem bestimmten Aufbau für einen günstigen Wärmeübergang interessant sein. Ob ein Boden auf der vorhandenen Heizung eingesetzt werden darf, entscheidet aber nicht die Millimeterzahl allein. Die konkrete Ausführung und der gesamte Aufbau müssen dafür geeignet sein.

Prüfe deshalb die Herstellerfreigabe, die vorgesehenen Temperaturen und den Wärmedurchlasswiderstand einschließlich weiterer Schichten. Eine integrierte oder separate Unterlage gehört in diese Betrachtung. Angaben einer anderen Serie oder eines ähnlichen Dekors ersetzen die Unterlagen des bestellten Produkts nicht.

Halte außerdem fest, welches Heizsystem vorhanden ist. Warmwasserheizung, elektrische Flächenheizung und Bodenkühlung sind nicht automatisch gleichzusetzen. Wenn Angaben fehlen, sollte die Kombination vor der Bestellung geklärt werden. Eine Entscheidung nur nach möglichst dünn oder möglichst dick kann die wesentlichen Anforderungen übersehen.

13. Preis und Materialeigenschaften gemeinsam vergleichen

Ein höherer Quadratmeterpreis kann mit einem anderen Aufbau, Verbindungssystem oder zusätzlichen Eigenschaften zusammenhängen. Daraus lässt sich nicht ohne Weiteres ableiten, welcher Anteil für die Nutzschicht bezahlt wird. Umgekehrt ist ein dünneres Produkt nicht allein deshalb eine minderwertige Wahl.

Vergleiche zunächst die technisch passenden Ausführungen. Rechne danach die erforderlichen ganzen Pakete und das zugehörige Materialsystem. Die günstigere Oberfläche kann durch aufwendigere Vorarbeiten zu einer anderen Gesamtsumme führen. Ein integrierter Bestandteil kann wiederum eine separate Position verändern, ohne automatisch alle Nebenkosten zu beseitigen.

Für eine vollständige Rechnung nutzt du unseren Beitrag Vinylboden Kosten. Dort findest du Beispiele zu Paketgrößen, Verschnitt und zusätzlichen Leistungen. In deiner Vergleichsliste sollten Stärke, Nutzschicht und Eignung getrennt vom Preis stehen, damit eine günstige Zahl nicht die technische Auswahl ersetzt.

14. Produktdaten für deine Anfrage vorbereiten

Wenn du eine konkrete Empfehlung benötigst, sind Produktname und Artikelnummer ein guter Anfang. Ergänze die gemessene Raumfläche, den vorhandenen Untergrund, die geplante Nutzung und die verfügbare Höhe. Notiere außerdem, ob eine Fußbodenheizung oder besondere Möbelbelastungen vorhanden sind.

Bei bereits ausgewählten Artikeln legst du die Angaben zur Gesamtstärke, Nutzschicht und Nutzungsklasse nebeneinander. Markiere fehlende Werte, statt sie aus einem ähnlichen Artikel zu übernehmen. Besonders bei Klick- und Klebeausführungen desselben Dekors kann ein solcher Übertragungsfehler die Planung verfälschen.

Ein Datenblatt ist besonders hilfreich, wenn eine Eigenschaft in einer kurzen Shopbeschreibung nicht erläutert wird. Stimmen verschiedene Unterlagen nicht überein, muss die genaue Ausführung vor der Bestellung geklärt werden. Eine Vermutung anhand des Produktnamens ist dafür keine ausreichende Grundlage.

Bei einer späteren Nachbestellung hilft außerdem ein Foto des Paketetiketts. Notiere die Ausführung und bewahre die technischen Unterlagen zusammen mit der Rechnung auf. So kannst du bei einer Reparatur gezielt nach dem vorhandenen Produkt fragen. Ein Dekorname allein reicht besonders dann nicht aus, wenn der Hersteller mehrere Aufbauten oder unterschiedliche Produktgenerationen anbietet.

15. Vinylboden Stärke und Nutzschicht sicher auswählen

Eine sinnvolle Auswahl beginnt mit dem Raum und endet bei der konkreten Ausführung. Zuerst muss klar sein, welcher Aufbau technisch möglich ist. Anschließend prüfst du die dokumentierte Eignung für die Nutzung sowie die zugehörigen Angaben zur Nutzschicht und den weiteren Eigenschaften.

Für eine Renovierung mit knapper Höhe kann eine andere Konstruktion passen als für ein Vorhaben, bei dem einfache Demontage wichtig ist. Für einen intensiv genutzten Raum stehen wiederum die passenden Freigaben im Vordergrund. Es gibt deshalb keinen einzelnen Millimeterwert, der für jedes Projekt die beste Entscheidung liefert.

Im Design- und Vinylboden-Sortiment von Baustoff Ambrosius kannst du konkrete Ausführungen vergleichen. Verbinde diese Produktdaten mit der Vinylboden-Kaufberatung, der passenden Verlegeart und einer vollständigen Mengenrechnung. So erhältst du eine Auswahl, die zu deinem Raum und nicht nur zu einem Suchfilter passt.

Vivafloors Serie 5000 Eiche 5600 als weiteres Dekor zur technischen Produktauswahl
Vergleiche auch bei anderen Dekoren stets die genaue Ausführung und ihre technischen Daten.

Häufige Fragen zu Vinylboden Stärke und Nutzschicht

Ist 5 mm Vinylboden besser als 2,5 mm?

Nicht automatisch. Die beiden Angaben können unterschiedliche Konstruktionen betreffen. Bei den genannten Vivafloors-Artikeln besitzen die 2,5 mm starke Klebeplanke und die 5 mm starke Klickausführung jeweils 0,55 mm Nutzschicht. Die technische Eignung muss trotzdem für jede Ausführung geprüft werden.

Welche Nutzschicht braucht ein Vinylboden im Wohnzimmer?

Das hängt von der vorgesehenen Nutzung und der konkreten Produkteinstufung ab. Prüfe die Herstellerangaben für den Einsatz im Wohnbereich und berücksichtige besondere Belastungen. Eine pauschale Pflichtstärke für jedes Wohnzimmer lässt sich aus der Raumbezeichnung allein nicht ableiten.

Ist eine Nutzschicht von 0,55 mm kratzfest?

Die Dicke allein ist keine Zusage für Kratzfestigkeit. Scharfkantige Gegenstände, Schmutz und ungeeignete Möbelbewegungen können Oberflächen beschädigen. Wähle einen passenden Boden und beachte die zugehörigen Pflege- und Schutzempfehlungen.

Kann man eine dicke Nutzschicht abschleifen?

Vinyl wird nicht wie ein geeigneter Massivholzboden abgeschliffen. Die Nutzschicht und das Dekor bilden einen begrenzten Aufbau. Bei Schäden müssen die zulässigen Reparaturmöglichkeiten für das konkrete Produkt geprüft werden. Eine größere Millimeterangabe ist keine Schleifreserve wie bei Holz.

Ist die Nutzungsklasse dasselbe wie die Nutzschicht?

Nein. Die Nutzungsklasse ordnet den vorgesehenen Einsatz ein, die Nutzschicht beschreibt eine Schichtdicke. Beide Angaben gehören zur Auswahl, sind aber nicht austauschbar. Die Klassifizierung eines bestimmten Produkts sollte nicht allein aus einem einzelnen Nutzschichtwert erraten werden.

Warum sind Klickböden oft dicker als Klebeplanken?

Unterschiedliche Verlegesysteme können unterschiedliche Konstruktionen erfordern. Beim Klickboden gehören beispielsweise Verbindung und gegebenenfalls eine integrierte Dämmung zum Aufbau. Die zusätzliche Gesamtdicke wird deshalb nicht vollständig zur Nutzschicht.

Welche Angaben sollte ich vor dem Kauf vergleichen?

Vergleiche Gesamtstärke, Nutzschicht, Nutzungseignung, Verlegeart und Aufbau. Ergänze Fußbodenheizungsfreigaben, notwendige Unterlagen und besondere Belastungen. Für die Bestellung müssen außerdem Artikelnummer, Paketfläche und benötigte Menge stimmen.

Eine ergänzende Herstellererklärung bietet Tarkett zur Bedeutung der Nutzungsklassen. Für die Verarbeitung der hier vorgestellten Vivafloors-Ausführungen sind die zugehörigen Verlegeanleitungen von Vivafloors maßgeblich. Verwende für besondere Anforderungen die Unterlagen des tatsächlich ausgewählten Artikels.

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.