Ein guter Terrassenüberdachung Sonnenschutz entscheidet darüber, wie angenehm eine überdachte Terrasse an sonnigen Tagen tatsächlich genutzt werden kann. Eine transparente Dacheindeckung schützt zwar zuverlässig vor Regen, hält intensive Sonneneinstrahlung aber nicht automatisch ab. Gerade bei großen Glasflächen, Stegplatten oder anderen lichtdurchlässigen Dacheindeckungen sollte die Beschattung deshalb von Anfang an Teil der Planung sein.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob später eine Markise montiert werden soll. Dachmaterial, Ausrichtung der Terrasse, Sonnenstand, Größe der Dachfläche, Tragkonstruktion und gewünschte Nutzung beeinflussen gemeinsam, welcher Terrassenüberdachung Sonnenschutz sinnvoll ist.
Wer seine Terrassenüberdachung von Anfang an richtig plant, kann Sonnenschutz, Dach, Seitenschutz und weitere Ausstattungen bereits vor der Bestellung aufeinander abstimmen. Je nach Produkt und Hersteller sind auch passgenaue beziehungsweise millimetergenau geplante Bausätze möglich.
1. Terrassenüberdachung Sonnenschutz von Anfang an einplanen
Der Terrassenüberdachung Sonnenschutz sollte möglichst nicht erst berücksichtigt werden, wenn die Überdachung bereits vollständig montiert ist.
Bereits vor der Bestellung sollte geklärt werden, wie die Terrasse später genutzt werden soll. Ein Essplatz für die Familie stellt andere Anforderungen als eine große Lounge, eine Outdoor-Küche oder ein Bereich, der hauptsächlich am Abend genutzt wird.
Wichtige Fragen sind:
- Wann trifft direkte Sonne auf die Terrasse?
- Aus welcher Richtung kommt die Sonne?
- Wie groß ist die überdachte Fläche?
- Welches Dachmaterial wird verwendet?
- Soll die Beschattung flexibel geöffnet werden können?
- Ist später zusätzlicher seitlicher Sonnenschutz geplant?
- Soll der Sonnenschutz manuell oder elektrisch bedient werden?
Wer diese Punkte frühzeitig berücksichtigt, kann Konstruktion und Terrassenüberdachung Sonnenschutz besser aufeinander abstimmen.
2. Ausrichtung der Terrasse berücksichtigen
Nicht jede Terrasse wird gleich stark von der Sonne belastet. Deshalb sollte die Himmelsrichtung in die Planung einbezogen werden.
Bei einer südlich ausgerichteten Terrasse kann über einen langen Zeitraum intensive Sonneneinstrahlung auftreten. Bei westlich ausgerichteten Terrassen wird dagegen häufig die tief stehende Nachmittag- und Abendsonne zum entscheidenden Thema.
Das ist wichtig, weil eine reine Dachbeschattung nicht jede Situation löst.
Steht die Sonne bereits tief, kann sie unterhalb des Daches seitlich auf Sitzplätze treffen. Dann kann zusätzlich ein seitlicher Terrassenüberdachung Sonnenschutz sinnvoll sein.
Die Planung sollte deshalb nicht ausschließlich die Dachfläche betrachten.
3. Transparentes Dach und Sonnenschutz gemeinsam betrachten
Glas, Stegplatten, Hohlkammerplatten und andere transparente Dachsysteme ermöglichen eine helle Terrasse. Gleichzeitig kann Sonnenstrahlung durch die Dachfläche gelangen.
Deshalb gehören Dachauswahl und Terrassenüberdachung Sonnenschutz zusammen.
Welche Unterschiede zwischen Glas, Stegplatten und Wellplatten bestehen und worauf bei Dachneigung, Profilen und Dichtungen zu achten ist, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Terrassenüberdachung Dach – 21 ultimative Tipps.
Für entsprechende Dachkonstruktionen finden Sie bei Baustoff Ambrosius außerdem Kunststoffplatten für Dachkonstruktionen.
Das konkrete Dachsystem sollte immer vor der endgültigen Planung des Sonnenschutzes feststehen.
4. Aufdachmarkise als Terrassenüberdachung Sonnenschutz prüfen
Bei einer Aufdachmarkise befindet sich die Beschattung oberhalb der transparenten Dachfläche.
Damit wird die Sonnenstrahlung bereits vor beziehungsweise oberhalb der Dachfläche abgefangen.
Ob eine Aufdachmarkise eingesetzt werden kann, hängt vom jeweiligen Überdachungs- und Beschattungssystem ab. Befestigungspunkte, Abstände, Dachneigung und Herstellerfreigaben müssen zusammenpassen.
Eine vorhandene Terrassenüberdachung sollte deshalb nicht einfach mit einer beliebigen Markise ergänzt werden.
Wer bereits bei der Bestellung weiß, dass eine Aufdachmarkise gewünscht ist, sollte ein entsprechend vorbereitetes System auswählen.

5. Unterdachmarkise richtig einplanen
Eine weitere Möglichkeit ist eine unterhalb der Dachfläche montierte Beschattung.
Eine Unterdachmarkise liegt geschützter unter der Dacheindeckung. Allerdings befinden sich Dachfläche und Sonnenschutz dann konstruktiv in einer anderen Reihenfolge als bei einer Aufdachlösung.
Welches System für das konkrete Projekt sinnvoll ist, hängt unter anderem von Dachmaterial, Konstruktion, Hersteller und gewünschter Bedienung ab.
Wichtig ist auch hier: Ein Terrassenüberdachung Sonnenschutz sollte nicht unabhängig von der eigentlichen Überdachung ausgewählt werden.
6. Aufdach- und Unterdachbeschattung nicht nur nach Optik auswählen
Auf den ersten Blick kann die Entscheidung zwischen Aufdach- und Unterdachbeschattung wie eine reine Geschmacksfrage wirken.
Das wäre zu kurz gedacht.
Relevant sind beispielsweise:
- Position der Beschattung
- Dachmaterial
- Befestigungsmöglichkeiten
- Windbeanspruchung
- Wartungszugang
- Bedienung
- Herstellerfreigabe
- vorhandene Profile
- gewünschte Nachrüstung
Deshalb sollte immer das komplette System betrachtet werden.
Gerade bei einem passgenauen beziehungsweise millimetergenau geplanten Bausatz kann es sinnvoll sein, den gewünschten Terrassenüberdachung Sonnenschutz bereits bei der Konfiguration festzulegen.
7. Seitlich einfallende Sonne berücksichtigen
Eine Dachmarkise schützt hauptsächlich gegen Sonneneinstrahlung von oben. Die Sonne steht jedoch nicht den gesamten Tag hoch am Himmel.
Morgens und besonders am späten Nachmittag beziehungsweise Abend kann Licht tief von der Seite unter die Überdachung gelangen.
Ein seitlicher Terrassenüberdachung Sonnenschutz kann deshalb eine sinnvolle Ergänzung sein.

Dabei können je nach System beispielsweise textile Screens oder andere dafür vorgesehene Beschattungselemente eingesetzt werden.
Wichtig ist, Sonnenschutz und Wetterschutz nicht miteinander zu verwechseln. Ein Sonnenschutz ist nicht automatisch als Windschutz konstruiert.
8. Sonnenschutz und Seitenschutz miteinander abstimmen
Wer später Glasschiebewände, Sichtschutz oder feste Seitenelemente montieren möchte, sollte auch diese Komponenten gemeinsam mit dem Terrassenüberdachung Sonnenschutz betrachten.
Führungsschienen, Pfosten, Fallrohre und Befestigungen dürfen sich später nicht gegenseitig behindern.
Welche Möglichkeiten Glasschiebewände sowie Holz-, WPC- und Aluminiumlösungen bieten, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Terrassenüberdachung Seitenschutz – 21 ultimative Tipps.
Gerade bei einer langfristig geplanten Terrasse lohnt es sich, spätere Erweiterungen bereits heute konstruktiv vorzubereiten.
9. Pfostenabstände vor der Bestellung festlegen
Pfosten bestimmen nicht nur die Tragkonstruktion. Sie können auch Einfluss auf spätere Beschattungs- und Seitenschutzsysteme haben.
Deshalb sollten Pfosten nicht nachträglich allein aus optischen Gründen verschoben werden.
Bei der Planung müssen unter anderem berücksichtigt werden:
- Spannweiten
- Dachsystem
- Pfostenabstände
- Öffnungsbreiten
- Fundamente
- Seitenelemente
- Sonnenschutz
- Entwässerung
Je früher diese Punkte zusammengeführt werden, desto geringer ist das Risiko, dass sich gewünschte Erweiterungen später nicht wie vorgesehen montieren lassen.
10. Terrassenüberdachung Sonnenschutz bei Holz berücksichtigen
Auch bei einer Terrassenüberdachung aus Holz kann Sonnenschutz vorgesehen werden.
Entscheidend ist, dass Befestigung und Beschattung zur tatsächlichen Holzkonstruktion passen.
Träger und Sparren dürfen nicht allein aufgrund einer später gewünschten Markise beliebig verändert werden. Querschnitte, Spannweiten und Verbindungen müssen konstruktiv zusammenpassen.
Für geeignete Holzkonstruktionen finden Sie bei Baustoff Ambrosius unter anderem KVH – Konstruktionsvollholz.
Welche Unterschiede zwischen den beiden häufig verwendeten Konstruktionsarten bestehen, zeigen wir außerdem im Ratgeber Terrassenüberdachung Holz oder Aluminium – 17 wichtige Tipps.
11. Terrassenüberdachung Sonnenschutz bei Aluminium planen
Aluminium-Terrassenüberdachungen werden häufig als aufeinander abgestimmte Systeme angeboten.
Je nach Hersteller und Modell können passende Erweiterungen vorgesehen sein. Dazu können Sonnenschutz, Beleuchtung, Glasschiebewände oder weitere Ausstattung gehören.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Zubehör mit jedem Aluminiumsystem kombiniert werden kann.
Profile, Befestigungspunkte und zulässige Erweiterungen müssen den Vorgaben des jeweiligen Herstellers entsprechen.
Wer einen Terrassenüberdachung Sonnenschutz direkt oder später ergänzen möchte, sollte deshalb bereits vor der Bestellung prüfen, welche Optionen für das konkrete System verfügbar sind.

12. Elektrischen Sonnenschutz früh vorbereiten
Ein elektrisch betriebener Terrassenüberdachung Sonnenschutz kann komfortabel sein, benötigt aber eine entsprechende Stromversorgung.
Leitungswege sollten möglichst während der ursprünglichen Planung festgelegt werden.
Das gilt besonders dann, wenn gleichzeitig weitere elektrische Ausstattung vorgesehen ist, beispielsweise:
- LED-Beleuchtung
- Steckdosen
- Heizstrahler
- elektrische Screens
- motorisierte Markisen
Wer dabei auch die Beleuchtung der Terrasse von Anfang an richtig vorbereiten möchte, findet in unserem Ratgeber Terrassenüberdachung Beleuchtung – 21 ultimative Tipps ausführliche Informationen zu LED-Spots, Lichtpositionen, Kabelwegen, Stromanschluss und einer späteren Nachrüstung.
Eine früh geplante Leitungsführung ist meist sauberer als eine spätere sichtbare Nachrüstung.
Elektroinstallationen müssen fachgerecht ausgeführt werden.
13. Wind bei ausgefahrenem Sonnenschutz berücksichtigen
Markisen und textile Beschattungen besitzen große Flächen, auf die Wind einwirken kann.
Deshalb muss der Terrassenüberdachung Sonnenschutz entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Herstellers betrieben werden.
Eine Beschattung sollte nicht als konstruktiver Windschutz betrachtet werden, wenn sie dafür nicht vorgesehen ist.
Bei automatisierten Systemen können je nach Produkt Steuerungen oder Sensoren vorgesehen sein. Welche Möglichkeiten bestehen, muss anhand des konkreten Systems geprüft werden.
Herstellerangaben zu zulässiger Nutzung und Windbeanspruchung sollten eingehalten werden.
14. Regen und Sonnenschutz nicht verwechseln
Ein häufiger Planungsfehler besteht darin, einer Markise Aufgaben zuzuweisen, für die eigentlich die Dacheindeckung zuständig ist.
Die Terrassenüberdachung übernimmt den eigentlichen Regenschutz. Der Terrassenüberdachung Sonnenschutz ergänzt die Konstruktion um Beschattung.
Regenwasser muss weiterhin über Dachgefälle, Dachrinne und Fallrohr kontrolliert abgeführt werden.
Wie diese Komponenten zusammenspielen, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Terrassenüberdachung Entwässerung – 21 ultimative Tipps.
Bei der Planung muss darauf geachtet werden, dass Sonnenschutz und Entwässerung sich konstruktiv nicht behindern.
15. Verschattung der angrenzenden Wohnräume mitdenken
Eine Terrassenüberdachung befindet sich häufig unmittelbar vor großen Terrassentüren oder Fenstern.
Damit kann die Planung der Verschattung auch für den angrenzenden Wohnbereich relevant sein.
Das Umweltbundesamt nennt außenliegende Verschattung als eine wichtige Maßnahme gegen sommerliche Wärmeeinträge in Gebäude. Die konkrete Wirkung einer Terrassenüberdachung oder ihrer Markise auf einen Wohnraum hängt allerdings von Gebäude, Verglasung, Ausrichtung und Geometrie ab. Umweltbundesamt
Deshalb sollte ein Terrassenüberdachung Sonnenschutz nicht nur aus der Perspektive des Sitzplatzes betrachtet werden. Auch Fenster und Terrassentüren hinter der Überdachung können bei der Planung eine Rolle spielen.
Weitere Informationen zum sommerlichen Wärmeschutz bietet das Umweltbundesamt – Kühle Gebäude im Sommer.
16. Lichtbedarf trotz Sonnenschutz berücksichtigen
Eine transparente Terrassenüberdachung wird häufig gewählt, weil möglichst viel Tageslicht erhalten bleiben soll.
Ein dauerhaft geschlossener Terrassenüberdachung Sonnenschutz würde diesen Vorteil teilweise reduzieren.
Deshalb sind flexible Beschattungslösungen für viele Projekte interessant. Bei geringer Sonneneinstrahlung kann die Beschattung geöffnet und bei starker Sonne geschlossen werden.
Besonders bei Überdachungen vor Wohn- oder Esszimmerfenstern sollte berücksichtigt werden, wie sich die Beschattung auf den Tageslichteinfall auswirkt.
Auch die Farbe und Materialeigenschaften eines textilen Sonnenschutzes können die wahrgenommene Helligkeit beeinflussen.
17. Terrassenüberdachung Sonnenschutz nachrüsten
Ein Terrassenüberdachung Sonnenschutz kann je nach vorhandener Konstruktion auch später ergänzt werden.
Ob und wie das möglich ist, hängt allerdings vom konkreten System ab.
Vor einer Nachrüstung sollten mindestens folgende Punkte geprüft werden:
- Hersteller und Modell der Überdachung
- Dachmaterial
- Außenmaße
- Sparren beziehungsweise Profile
- Befestigungsmöglichkeiten
- vorhandene Seitenelemente
- Dachrinne und Fallrohr
- Stromversorgung
- verfügbare Montageflächen
Nicht jede vorhandene Überdachung ist für jedes Beschattungssystem geeignet.
Wer bereits beim Neubau weiß, dass eine spätere Beschattung wahrscheinlich ist, sollte die Voraussetzungen dafür möglichst direkt schaffen.
18. Fundamente und Tragwerk als Gesamtsystem betrachten
Der Sonnenschutz ist nur eine Komponente der gesamten Überdachung.
Fundamente, Pfosten, Tragwerk, Dach und zusätzliche Ausstattung müssen konstruktiv zusammenpassen.
Wie Pfostenpositionen, Achsabstände und Gründung geplant werden, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Terrassenüberdachung Fundament – 21 ultimative Tipps.
Besonders bei späteren Erweiterungen sollte nicht davon ausgegangen werden, dass zusätzliche Bauteile keinerlei Einfluss auf die vorhandene Konstruktion haben.
Die technische Eignung muss für das konkrete System geprüft werden.
19. Terrassenüberdachung Sonnenschutz vor dem Selberbauen festlegen
Wer seine Terrassenüberdachung selber bauen, sollte den Sonnenschutz ebenfalls vor Beginn des Aufbaus berücksichtigen.
Das bedeutet nicht, dass die Markise sofort montiert werden muss.
Aber Befestigungsmöglichkeiten, Leitungswege und spätere Erweiterungen können bereits vorbereitet werden.
Besonders bei passgenauen beziehungsweise millimetergenau geplanten Bausätzen sollten spätere Wünsche vor der Bestellung genannt werden. Je nach Produkt und Hersteller können Konstruktion und Zubehör dann von Anfang an besser aufeinander abgestimmt werden.
Wie Sondermaße, individuelle Breiten und Ausladungen, angepasste Höhen, Pfostenpositionen sowie Sonnenschutz und weitere Ausstattungswünsche gemeinsam geplant werden können, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Terrassenüberdachung nach Maß – 21 ultimative Tipps zur individuellen Planung.
20. Kosten für Terrassenüberdachung Sonnenschutz vollständig vergleichen
Beim Preisvergleich sollten nicht nur die Anschaffungskosten einer Markise betrachtet werden.
Zum vollständigen Terrassenüberdachung Sonnenschutz können je nach Ausführung weitere Positionen gehören:
- Beschattungssystem
- Führungsschienen
- Befestigung
- Motor
- Steuerung
- elektrische Vorbereitung
- Sensoren
- seitliche Beschattung
- Lieferung
- Montage
Ein zunächst günstiges System ist deshalb nicht automatisch die günstigste Gesamtlösung.
Wie Tragwerk, Dach, Fundamente, Zubehör, Lieferung und Montage das Gesamtbudget beeinflussen, erklären wir im Ratgeber Terrassenüberdachung Kosten – 21 Preisfaktoren.
Vor dem Kauf sollte der gewünschte Endzustand kalkuliert werden.
21. Terrassenüberdachung Sonnenschutz als Teil des Gesamtkonzepts planen
Am besten funktioniert der Terrassenüberdachung Sonnenschutz, wenn er nicht isoliert betrachtet wird.
Vor der endgültigen Bestellung sollten deshalb möglichst folgende Punkte feststehen:
Welche Breite, Ausladung und Höhe für die geplante Nutzung sinnvoll sind und wie Möbel, Laufwege, Pfostenpositionen sowie spätere Erweiterungen berücksichtigt werden, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber Terrassenüberdachung Größe – 21 ultimative Tipps.
- Größe der Überdachung
- Ausrichtung
- Dachmaterial
- Dachneigung
- Tragwerk
- Pfostenpositionen
- Fundamente
- Entwässerung
- gewünschter Sonnenschutz
- mögliche Seitenelemente
- Beleuchtung und Strom
- spätere Erweiterungen
Je nach Produkt und Hersteller bietet Baustoff Ambrosius auch passgenaue beziehungsweise millimetergenau geplante Bausätze an. Gerade dabei sollten alle relevanten Maße und Ausstattungswünsche vor der Bestellung kontrolliert werden.
Geeignete Produkte liefern wir deutschlandweit. Für geeignete Projekte können außerdem Montageleistungen in Hamburg und Schleswig-Holstein abgestimmt werden.
Terrassenüberdachung Sonnenschutz mit Glasschiebewänden kombinieren
Glasschiebewände und Terrassenüberdachung Sonnenschutz erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Glasschiebewände können den seitlichen Wetterschutz verbessern. Eine Dach- oder Seitenbeschattung dient dagegen in erster Linie dazu, direkte Sonneneinstrahlung zu reduzieren.
Wer beide Systeme kombinieren möchte, sollte die Positionen von Führungsschienen, Pfosten und Beschattung früh festlegen.
Auch das Fallrohr darf nicht vergessen werden.
Eine gute Planung verhindert, dass mehrere Systeme später denselben Montagebereich benötigen.
Terrassenüberdachung Sonnenschutz für große Dachflächen
Mit zunehmender Dachfläche wird auch die Beschattungsfläche größer.
Deshalb darf eine für eine kleine Überdachung geeignete Lösung nicht automatisch auf deutlich größere Konstruktionen übertragen werden.
Hersteller geben für ihre Systeme zulässige Abmessungen und Montagebedingungen vor.
Bei großen Überdachungen kann außerdem die Unterteilung der Beschattung eine Rolle spielen. Ob eine einzelne große Anlage oder mehrere Felder vorgesehen werden können, hängt vom konkreten System ab.
Eigenmächtige Veränderungen an Tragwerk oder Sonnenschutz sollten vermieden werden.
Terrassenüberdachung Sonnenschutz und Beleuchtung
Sonnenschutz und Beleuchtung können gemeinsam geplant werden.
Wer abends LED-Beleuchtung unter der Überdachung nutzen möchte, sollte darauf achten, dass Markise, Führungsschienen und Leitungswege miteinander vereinbar sind.
Besonders bei motorisierten Beschattungen bietet es sich an, die elektrische Planung frühzeitig zusammenzuführen.
So müssen später nicht mehrere getrennte Leitungswege improvisiert werden.
Häufige Fehler beim Terrassenüberdachung Sonnenschutz
Ein häufiger Fehler besteht darin, den Terrassenüberdachung Sonnenschutz erst nach Fertigstellung der gesamten Überdachung auszuwählen.
Weitere typische Planungsfehler sind:
- Sonnenrichtung nicht berücksichtigt
- nur Dachbeschattung geplant
- tief stehende Sonne vergessen
- falsches Beschattungssystem gewählt
- Herstellerfreigaben nicht geprüft
- Stromanschluss vergessen
- spätere Glasschiebewände nicht berücksichtigt
- Fallrohr und Führungsschienen kollidieren
- Windbeanspruchung unterschätzt
- Bedienbarkeit und Wartungszugang nicht berücksichtigt
Viele dieser Probleme lassen sich vermeiden, wenn die spätere Ausstattung bereits vor der Bestellung feststeht.
Häufige Fragen zum Terrassenüberdachung Sonnenschutz
Braucht jede Terrassenüberdachung Sonnenschutz?
Nicht zwingend. Ob ein Sonnenschutz sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ausrichtung, Dachmaterial, Nutzung und persönlichem Komfortempfinden ab. Bei stark sonnenexponierten transparenten Überdachungen kann eine Beschattung jedoch besonders interessant sein.
Was ist besser: Aufdachmarkise oder Unterdachmarkise?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Beide Varianten haben unterschiedliche konstruktive Eigenschaften. Entscheidend sind das konkrete Dachsystem, die Herstellerfreigabe, die gewünschte Nutzung und die bauliche Situation.
Kann ich einen Terrassenüberdachung Sonnenschutz nachrüsten?
Bei geeigneten Überdachungen ist eine Nachrüstung möglich. Vorher muss geprüft werden, ob Konstruktion, Abmessungen und Befestigungsmöglichkeiten zum gewünschten Beschattungssystem passen.
Reicht eine Dachmarkise gegen tief stehende Sonne?
Nicht immer. Bei tief stehender Morgen- oder Abendsonne kann zusätzliche seitliche Beschattung sinnvoll sein.
Kann Sonnenschutz mit Glasschiebewänden kombiniert werden?
Bei entsprechend geeigneten Systemen ist eine Kombination möglich. Führungsschienen, Pfosten, Befestigungen und Öffnungsbereiche sollten dafür aufeinander abgestimmt werden.
Sollte der Sonnenschutz elektrisch sein?
Das ist eine Komfortentscheidung und hängt auch von Größe und System ab. Bei einer elektrischen Ausführung sollten Stromversorgung und Leitungswege frühzeitig geplant werden.
Muss ich Sonnenschutz bei Wind einfahren?
Das hängt von den Vorgaben des konkreten Herstellers und Systems ab. Die angegebenen Betriebs- und Windgrenzen müssen eingehalten werden.
Kann ich Sonnenschutz bei einem passgenauen Bausatz direkt berücksichtigen?
Je nach Produkt und Hersteller kann der gewünschte Sonnenschutz bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Bei millimetergenau geplanten Lösungen sollten deshalb alle Maße und späteren Ausstattungswünsche vor der Bestellung feststehen.
Liefert Baustoff Ambrosius deutschlandweit?
Geeignete Produkte liefern wir deutschlandweit. Montageleistungen können für geeignete Projekte in Hamburg und Schleswig-Holstein abgestimmt werden.
Fazit: Terrassenüberdachung Sonnenschutz richtig planen
Ein guter Terrassenüberdachung Sonnenschutz beginnt nicht mit der Auswahl einer Markisenfarbe, sondern mit der Planung der gesamten Terrasse.
Ausrichtung, Sonnenstand, Dachmaterial, Größe und spätere Nutzung bestimmen, welche Beschattung sinnvoll ist. Gleichzeitig müssen Pfosten, Tragwerk, Entwässerung, Seitenelemente und mögliche elektrische Ausstattung berücksichtigt werden.
Wer eine Aufdachmarkise, Unterdachmarkise oder seitliche Beschattung später ergänzen möchte, sollte bereits bei der ersten Planung prüfen, ob das gewählte Überdachungssystem dafür vorbereitet werden kann.
Besonders bei passgenauen beziehungsweise millimetergenau geplanten Bausätzen lohnt es sich, den gewünschten Terrassenüberdachung Sonnenschutz von Anfang an einzubeziehen. Je nach Produkt und Hersteller können Konstruktion und Ausstattung dadurch passend auf das konkrete Projekt abgestimmt werden.
Baustoff Ambrosius liefert geeignete Produkte deutschlandweit. Für geeignete Projekte bieten wir zusätzlich Montageleistungen in Hamburg und Schleswig-Holstein an.
Externe Quelle im Beitrag: Das Umweltbundesamt beschreibt außenliegende Verschattung als besonders wirksame Maßnahme zur Verringerung sommerlicher Wärmeeinträge. Umweltbundesamt