Wellplatten kaufen: 12 starke Tipps zur Auswahl
Wenn Sie Wellplatten kaufen, sollten Material, Profil und nutzbare Deckfläche zu Ihrem Dach passen. Für eine Terrasse ist die Lichtwirkung wichtig; bei einem Unterstand können andere Anforderungen im Vordergrund stehen. Beim Austausch einer vorhandenen Platte entscheidet außerdem das genaue Profil. In unserem Wellplatten-Sortiment finden Sie verschiedene Ausführungen und das zugehörige Zubehör.
Dieser Ratgeber behandelt vor allem Kunststoff-Wellplatten und Profilplatten. Für die gezielte Materialentscheidung lesen Sie ergänzend Wellplatten im Vergleich: Acrylglas, Polycarbonat oder PVC. Er hilft bei der Produktauswahl für Terrassendach, Carport und Unterstand. Verbindliche Montagewerte wie Dachneigung, Auflagerabstände und Befestigung richten sich nach dem ausgewählten Produkt und seinen Herstellerunterlagen.
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1. Wellplatten kaufen und den Einsatzzweck festlegen
| Vorhaben | Vor dem Kauf prüfen |
|---|---|
| Neue Terrassenüberdachung | Gewünschter Lichteinfall, Material, Profil, Tragkonstruktion und Entwässerung |
| Carport oder Unterstand | Dachfläche, Wind- und Schneelasten, Befestigung sowie gewünschte Lichtwirkung |
| Beschädigte Platte ersetzen | Material und Profil des Bestands, Maße, Stärke und passende Anschlüsse |
| Dach an einer Hauswand | Dachanschluss, passendes Anschlussprofil und vorhandener Fassadenaufbau |
Notieren Sie vor der Auswahl Dachbreite, Länge in Gefällerichtung und die vorhandenen Auflager. Für einen Neubau ergänzt unser Ratgeber Terrassenüberdachung planen die Materialentscheidung. Für den Carport finden Sie weitere Hinweise unter Carport-Dach.
2. Acrylglas, Polycarbonat oder PVC vergleichen
Die Materialbezeichnung allein beschreibt noch nicht die gesamte Platte. Stärke, Profil, Oberflächenstruktur, UV-Schutz und Herstellerausführung unterscheiden sich innerhalb einer Materialgruppe. Vergleichen Sie deshalb konkrete Produktdaten statt nur den Preis pro Quadratmeter.
| Material | Worauf beim Vergleich achten? |
|---|---|
| Acrylglas / PMMA | Lichtwirkung, Oberflächenstruktur, Materialstärke und produktspezifische Schlagzähigkeit |
| Polycarbonat / PC | Ausführung, UV-Schutzseite, Profil und die zugesicherten Produkteigenschaften |
| PVC | Vorgesehener Einsatz, Materialstärke, Temperaturbeanspruchung und Auflagerabstände |
Lichtwellplatten sind nicht automatisch für jeden offenen oder geschlossenen Raum geeignet. Auch Hagelgarantien oder Aussagen zur Vergilbung gelten nur für das konkrete Produkt und die jeweiligen Garantiebedingungen. Übertragen Sie Eigenschaften einer Markenplatte nicht auf sämtliche Platten aus demselben Kunststoff.

Ein Beispiel aus unserem Sortiment ist die TEJESINUS WABE Acrylplatte, 1.045 × 2.000 mm. Laut Produktbeschreibung besitzt sie eine auf der Unterseite eingeprägte Wabenstruktur zur Lichtbrechung. Prüfen Sie für Ihr Projekt die angebotene Ausführung und das passende Montagesystem.
3. Profil und Plattenstärke müssen zusammenpassen
Rundwelle, Sinusprofil und Spundwandprofil sind unterschiedliche Profilformen. Eine ähnliche Artikelbezeichnung reicht nicht aus, um Platten untereinander zu kombinieren. Beim Ersatz müssen unter anderem Wellenabstand, Profilhöhe, Querschnittsform und Anschlussgeometrie übereinstimmen.
Bei einer Profilangabe wie 76/18 stehen die Zahlen üblicherweise für Profilteilung und Profilhöhe in Millimetern. Gleichen Sie die Bezeichnung trotzdem mit der Profilzeichnung ab. Auch die Unterscheidung zwischen S- und K-Ausführung im jeweiligen Sortiment ist relevant. Die Plattenstärke wird zusätzlich angegeben und ist nicht mit der Profilhöhe gleichzusetzen.

Eine andere Ausführung ist die TEJEREPRO PC-Spundwand K 76/18, 1.115 × 2.000 mm, grau. Dieses Beispiel zeigt, warum Farbe, Profilform und Material gesondert verglichen werden müssen. Eine graue Platte erfüllt eine andere gestalterische Aufgabe als eine glasklare Lichtplatte.
4. Wellplatten-Maße: Außenmaß ist nicht gleich Deckmaß
Beim Materialbedarf zählt die Fläche, die nach den vorgeschriebenen Überdeckungen tatsächlich abgedeckt wird. Die gesamte Plattenbreite ist deshalb nicht automatisch die nutzbare Deckbreite. Müssen Platten in Gefällerichtung hintereinanderliegen, kommt die vorgeschriebene Längsüberdeckung hinzu.
Ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Gibt der Hersteller für eine bestimmte Platte 1,00 m nutzbare Deckbreite an, ergeben vier nebeneinanderliegende Platten rechnerisch 4,00 m Deckbreite. Ob das für Ihr Dach reicht, hängt zusätzlich von Randabschlüssen, Überständen und dem Verlegeplan ab. Das Beispiel ist keine Maßangabe für die oben genannten Produkte.
Zeichnen Sie die Plattenanordnung vor der Bestellung auf. Berücksichtigen Sie Länge, Deckbreite, Zuschnitt und Verschnitt getrennt. Eine längere Platte kann eine Querüberdeckung vermeiden, muss aber ebenso zu Transport, Handhabung und den Vorgaben des Dachsystems passen.
5. Klare, strukturierte oder farbige Ausführung?
Für ein Terrassendach sollten Sie überlegen, wie viel Tageslicht auch in angrenzende Räume gelangen soll. Eine Struktur kann die Lichtverteilung verändern; ein Farbton kann die Wirkung unter dem Dach beeinflussen. Vergleichen Sie die angegebenen Werte zur Lichtdurchlässigkeit und gegebenenfalls zum solaren Energieeintrag der konkreten Ausführung.
Eine dunkle oder opale Optik ist für sich allein kein Nachweis eines bestimmten Hitzeschutzes. Wenn Sie Beschattung benötigen, planen Sie diese gemeinsam mit dem Dach. Unser Ratgeber Sonnenschutz für die Terrassenüberdachung hilft beim Vergleich der Möglichkeiten.
6. Unterkonstruktion und Befestigung vorab klären
Die vorhandenen Balken oder Latten bestimmen nicht automatisch, welche Platte montiert werden darf. Prüfen Sie Auflagerabstände, Dachneigung, örtliche Beanspruchung und die Eignung der Unterkonstruktion anhand der technischen Unterlagen. Kunststoffplatten müssen ihre temperaturbedingten Längenänderungen im vorgesehenen System ausführen können.
Bohrungen, Schrauben, Dichtungen, Kalotten und gegebenenfalls Abstandhalter müssen zur gewählten Platte passen. Ob Abstandhalter eingesetzt werden, hängt vom System ab; eine für ein anderes Material gefundene Anleitung kann hier zu Fehlern führen. Auch Einbaurichtung und Kennzeichnung einer vorhandenen UV-Schutzseite sind zu beachten.
Behandeln Sie Wellplatten nicht als frei begehbare Arbeitsfläche. Organisieren Sie Montage und Zugang nach den Herstellerangaben und mit geeigneter Absturzsicherung. Die benötigte Tragfähigkeit des Dachs ergibt sich aus seiner Planung, nicht aus dem optischen Eindruck einer Platte.
7. Wandanschluss, Dachrinne und Zubehör mitbestellen
Eine vollständige Materialliste umfasst mehr als die Dachplatten. Planen Sie passende Befestiger, Anschluss- und Abschlussbauteile sowie die Entwässerung ein. In unserem Wellplatten-Zubehör finden Sie Ausführungen für die jeweiligen Systeme. Ein ähnliches Profil oder derselbe Kunststoff garantiert noch keine Kompatibilität.

Zum gezeigten Sortiment gehört beispielsweise der TEJESINUS-Wandanschluss aus Acryl für S 76/18. Ob er zu Ihrer Platte und zur vorhandenen Wand passt, muss vor der Bestellung geklärt sein. Die weitere Wasserführung behandelt Terrassenüberdachung entwässern.
8. Vorhandene Wellplatten ersetzen
Fotografieren Sie das bestehende Dach und das Profil möglichst auch von der Seite. Notieren Sie Hersteller- oder Produktkennzeichnungen, Material, Plattenbreite, Länge, Stärke und die Profilmaße. Prüfen Sie außerdem, ob Befestigungen, Auflager oder Anschlussbauteile beschädigt sind. So lässt sich ein Ersatz gezielter zuordnen.
Wenn das Dach tropft, ist die Platte nicht automatisch die Ursache. Wasser kann auch über Anschlüsse oder eine überlaufende Rinne an eine andere Stelle gelangen. Prüfen Sie zuerst den Wasserweg; weitere Hinweise finden Sie unter Terrassenüberdachung abdichten.
9. Wellplatten, Stegplatten und Bitumenwellplatten unterscheiden
Wellplatten besitzen eine profilierte Fläche. Stegplatten haben dagegen einen mehrwandigen Aufbau mit Kammern und werden in dafür vorgesehenen Systemen verlegt. Wenn Sie zwischen diesen Lösungen wählen, lesen Sie ergänzend Doppelstegplatten fürs Terrassendach. Montagezubehör und Verlegeanleitung sind nicht beliebig übertragbar.
Für eine nicht lichtdurchlässige Dachlösung können je nach Bauvorhaben auch Bitumenwellplatten infrage kommen. Sie bilden eine andere Produktgruppe und müssen nach ihren eigenen Herstellervorgaben geplant und verlegt werden.
10. Kosten vergleichen und Wellplatten bestellen
Vergleichen Sie Angebote anhand derselben nutzbaren Dachfläche. Neben Platten zählen Befestiger, Anschlussbauteile, Entwässerung, Verschnitt und Lieferung zum Gesamtbetrag. Ein niedriger Einzelpreis kann durch andere Deckmaße oder zusätzlich erforderliches Zubehör relativiert werden.
Wählen Sie im Wellplatten-Shop die passende Ausführung und prüfen Sie Lieferumfang und Bestellmenge. Hinweise zu Zufahrt und Anlieferung stehen unter Lieferung und Versand. Für eine Beratung senden Sie Dachmaße, Fotos und vorhandene Produktangaben an info@baustoff-ambrosius.de. Baustoff Ambrosius liefert deutschlandweit. Montageleistungen für geeignete Projekte in Hamburg und Schleswig-Holstein können angefragt werden.
11. Das Dach vor der Bestellung vollständig aufnehmen
Ein brauchbares Aufmaß beginnt mit einer einfachen Skizze des Dachs. Zeichnen Sie Hauswand, vordere Dachkante, seitliche Abschlüsse und die Richtung ein, in die Regenwasser ablaufen soll. Tragen Sie alle Maße mit derselben Einheit ein. Verwechseln Sie die Breite parallel zur Traufe nicht mit der Plattenlänge in Gefällerichtung. Wenn diese beiden Angaben vertauscht werden, kann eine vermeintlich passende Bestellung ein völlig anderes Verlegebild ergeben.
Erfassen Sie nicht nur die gewünschten Außenmaße, sondern auch die tatsächlich vorhandenen Auflager. Bei einem bestehenden Holzdach gehören dazu Position und Zustand der tragenden Bauteile. Fotografieren Sie Anschlüsse, Ecken und problematische Stellen einzeln. Eine Aufnahme aus großer Entfernung zeigt zwar das ganze Dach, lässt aber die Form einer Welle oder die Art eines Befestigers häufig nicht erkennen. Ergänzen Sie daher Detailbilder mit einem gut ablesbaren Maßstab.
Aufmaß bei einer neuen Überdachung
Bei einem Neubau können Plattenraster und Konstruktion früh aufeinander abgestimmt werden. Wählen Sie zuerst die geplante Plattenausführung und lesen Sie die dazugehörigen Unterlagen. Erst danach sollten Auflagerabstände und Anschlussdetails endgültig festgelegt werden. Ein Raster, das für eine andere Plattenstärke geeignet war, ist keine zuverlässige Vorlage. Auch eine breite Platte benötigt die für sie vorgesehene Unterstützung; die Außenbreite verrät darüber nichts.
Berücksichtigen Sie bei der Dachskizze auch die spätere Nutzung unter dem Dach. Ein Fallrohr vor einer Tür, ein zu tief sitzender Anschluss oder eine Dachkante direkt über einem häufig genutzten Laufweg können im Alltag stören. Solche Punkte lassen sich vor der Bestellung wesentlich einfacher abstimmen als nach dem Zuschnitt. Eine kurze Liste Ihrer Anforderungen hilft deshalb ebenso wie die gemessenen Zentimeter.
Aufmaß beim Austausch einer vorhandenen Platte
Beim Ersatz zählt die vorhandene Geometrie. Messen Sie die Platte und das Profil möglichst anhand eines unbeschädigten Bereichs und der Herstellerkennzeichnung. Eine neue Platte kann trotz gleicher Länge ungeeignet sein, wenn Profilform oder Breite abweichen. Vergleichen Sie außerdem die benachbarten Platten: Wurde das Dach früher mit unterschiedlichen Produkten repariert, sollte die jetzige Bestellung nicht einfach den letzten Reparaturversuch fortsetzen.
Beschreiben Sie bei der Anfrage, ob nur eine Platte ersetzt oder eine ganze Dachfläche erneuert werden soll. Bei einem Einzelaustausch ist die Anschlussfähigkeit an den Bestand besonders wichtig. Bei einer vollständigen Erneuerung kann dagegen ein neues, zusammengehöriges System geprüft werden. Daraus folgt nicht automatisch, dass auch die alte Unterkonstruktion unverändert weiterverwendet werden kann. Deren Eignung und Zustand bleiben ein eigener Prüfpunkt.
Diese Angaben gehören in Ihre Anfrage
- Geplante Nutzung: Terrasse, Carport, Unterstand oder Austausch einer bestehenden Eindeckung.
- Dachbreite und Länge in Gefällerichtung mit eingezeichneten Anschlüssen.
- Hersteller, Material, Profil und Stärke vorhandener Platten, soweit bekannt.
- Fotos der Dachfläche, des Plattenprofils, der Auflager und der Befestigung.
- Gewünschte Lichtwirkung und Farbe sowie offene Fragen zum Zubehör.
- Lieferort und Hinweise zu Zufahrt, Entladung und möglicher Zwischenlagerung.
Sie müssen dabei keine Angaben erfinden, die sich am Bestand nicht sicher bestimmen lassen. Kennzeichnen Sie Unklarheiten ausdrücklich. Ein Foto eines unbekannten Profils ist für die Beratung hilfreicher als eine geschätzte Profilnummer, die später als vermeintlich bestätigte Bestellgrundlage behandelt wird. Lassen Sie sich offene Produktfragen vor dem Kauf beantworten und behalten Sie die freigegebene Stückliste zusammen mit den Montageunterlagen.
12. Angebote, Lieferung und Materialliste gemeinsam prüfen
Ein vollständiger Angebotsvergleich beginnt mit derselben Aufgabe. Zwei Angebote sind nur eingeschränkt vergleichbar, wenn eines die reine Plattenfläche enthält und das andere bereits Befestiger, Wandanschluss und Lieferung. Schreiben Sie die benötigten Positionen deshalb untereinander und gleichen Sie jede davon ab. So erkennen Sie, ob ein Preisunterschied aus dem Material, aus abweichenden Abmessungen oder schlicht aus einem anderen Lieferumfang entsteht.
Achten Sie besonders auf die Einheit des Preises. Je nach Artikel kann sich der angezeigte Betrag auf eine Platte, einen Quadratmeter oder eine andere Bestelleinheit beziehen. Vergleichen Sie Bestellmenge und berechnete Fläche mit der Produktbeschreibung. Eine Flächenangabe im Shop beschreibt außerdem nicht zwangsläufig die nach Überdeckung verbleibende Dachfläche. Für den Materialbedarf bleibt die technische Deckbreite entscheidend.
Zubehör nicht erst auf der Baustelle zusammenstellen
Ordnen Sie jeder Plattenausführung die vorgesehenen Befestiger und Anschlüsse zu. Bei Schrauben zählen nicht nur Länge und Durchmesser, sondern auch der geeignete Untergrund und die dazugehörigen Dichtelemente. Bei Anschlussprofilen sind Material und Profilgeometrie relevant. Wenn ein Zubehörteil nicht eindeutig zugeordnet werden kann, sollte es vor der Bestellung geklärt werden. Ein ähnlich aussehendes Bauteil aus einem anderen System ist kein belastbarer Ersatz.
Prüfen Sie bei längeren Dachflächen, ob zusätzliche Überdeckungen und dafür vorgesehene Auflager erforderlich sind. Randbereiche, Wandanschlüsse und Durchdringungen müssen ebenfalls im Verlegeplan erkennbar sein. Je übersichtlicher diese Details vorbereitet sind, desto einfacher lässt sich eine Materialliste kontrollieren. Eine Liste mit Platten allein kann diese Abstimmung nicht leisten, selbst wenn ihre Gesamtfläche rechnerisch genau zum Dach passt.
Anlieferung und Lagerplatz vorbereiten
Große Platten benötigen nicht nur einen passenden Lieferweg, sondern auch einen vorbereiteten Platz für die Zwischenlagerung. Klären Sie vorab, wie die Ware angeliefert wird und welche Entlademöglichkeiten bestehen müssen. Prüfen Sie, ob Tore, Zufahrt und der Weg zum Lagerplatz für die vorgesehenen Abmessungen geeignet sind. Angaben dazu sollten sich auf die tatsächliche Baustelle beziehen und nicht nur auf die Adresse.
Planen Sie die Lagerung nach den Hinweisen des Plattenherstellers. Verpackte Kunststoffplatten dürfen nicht ohne Prüfung beliebig im Freien oder in direkter Sonneneinstrahlung gelagert werden. Schutzfolie oder Verpackung sind kein allgemeiner Nachweis dafür, dass jede Lagerweise zulässig ist. Halten Sie außerdem geeignete Unterstützung und einen geschützten Platz bereit, damit die Ware nicht provisorisch auf ungeeigneten Gegenständen abgelegt werden muss.
Kontrollieren Sie bei Erhalt Bezeichnung, Ausführung und Anzahl der gelieferten Positionen. Stimmen Profil, Farbe und Maße mit der Bestellung überein? Sind zugehörige Zubehörteile und die benötigten Unterlagen vorhanden? Dokumentieren Sie erkennbare Abweichungen zeitnah. Mit der Montage sollte erst begonnen werden, wenn eindeutig feststeht, dass die gelieferten Bauteile zum geplanten System gehören.
Die Entscheidung mit einer letzten Checkliste absichern
- Material und Lichtwirkung passen zum geplanten Einsatz.
- Profil, Plattenstärke und technische Unterlagen sind eindeutig zugeordnet.
- Deckmaße und Überdeckungen wurden im Verlegeplan berücksichtigt.
- Unterkonstruktion und Befestigung sind für die konkrete Ausführung geprüft.
- Anschlüsse, Dachrinne und weitere Wasserableitung sind mitgeplant.
- Bestelleinheit, Zubehör, Lieferung und Zwischenlagerung sind geklärt.
Wenn alle Punkte zusammenpassen, kann aus einer allgemeinen Produktsuche eine konkrete Bestellung werden. Bewahren Sie die Produktunterlagen auch nach der Montage auf. Sie erleichtern spätere Pflege, Ersatzteilanfragen und Änderungen am Dach. Gerade bei einem länger genutzten Terrassendach ist eine dokumentierte Produktbezeichnung oft nützlicher als ein nach Jahren nicht mehr eindeutig zuzuordnendes Foto einer einzelnen Platte.
Häufige Fragen zu Wellplatten
Welche Wellplatten sind die besten?
Die beste Ausführung hängt vom Dach und Ihrer Nutzung ab. Vergleichen Sie Material, Profil, Stärke, Lichtwirkung, die für Ihr Projekt erforderlichen Nachweise und das vollständige Montagesystem.
Wie viele Wellplatten brauche ich?
Ermitteln Sie den Bedarf aus Dachmaßen und nutzbarer Deckfläche. Seiten- und Längsüberdeckungen, Randabschlüsse und Zuschnitt müssen im Verlegeplan enthalten sein. Rechnen Sie nicht ausschließlich mit der äußeren Plattenfläche.
Sind alle Kunststoff-Wellplatten hagelfest?
Eine pauschale Aussage ist nicht möglich. Prüfen Sie die zugesicherten Eigenschaften und Garantiebedingungen des konkreten Produkts. Materialname und Stärke allein ersetzen diese Angaben nicht.
Kann ich eine einzelne Wellplatte nachkaufen?
Das hängt von der Verfügbarkeit und der Bestelleinheit ab. Für einen passenden Ersatz benötigen Sie das genaue Profil und die übrigen Produktdaten. Prüfen Sie die Mindestabnahme auf der jeweiligen Produktseite.
Kann ich Wellplatten auf einem vorhandenen Dach nachrüsten?
Eine Nachrüstung ist grundsätzlich als eigenes Projekt zu prüfen. Vorhandene Auflager, Dachneigung und Anschlüsse müssen zur neuen Plattenausführung passen. Entscheidend ist nicht nur, ob sich die Platte auflegen lässt. Auch Befestigung, Bewegungsmöglichkeiten und Wasserführung müssen funktionieren. Wenn sich durch die Erneuerung Material oder Profil ändern, ist die alte Verlegeweise keine automatische Vorgabe für den neuen Aufbau.
Was unterscheidet eine Wabenstruktur von einer Stegplatte?
Eine Wabenstruktur auf einer einschaligen Wellplatte beschreibt eine strukturierte Oberfläche. Sie bedeutet nicht, dass die Platte einen mehrwandigen Aufbau mit inneren Kammern besitzt. Eine Stegplatte ist konstruktiv anders aufgebaut. Vergleichen Sie deshalb die Produktbeschreibung und die Profilzeichnung, anstatt allein nach Begriffen wie Wabe, Hohlkammer oder Lichtplatte zu bestellen. Auch das jeweils erforderliche Zubehör unterscheidet sich.
Was mache ich, wenn das vorhandene Profil nicht mehr lieferbar ist?
Lassen Sie zunächst prüfen, ob ein kompatibler Ersatz verfügbar ist. Falls nicht, sollte eine alternative Lösung für einen sinnvoll abgegrenzten Dachbereich oder die gesamte Eindeckung geplant werden. Unterschiedliche Profile dürfen nicht allein deshalb kombiniert werden, weil sich die Kanten irgendwie überdecken. Für eine Beratung helfen Fotos, genaue Maße und vorhandene Kennzeichnungen. Erst nach dieser Zuordnung lässt sich der weitere Materialbedarf nachvollziehbar bestimmen.
Weitere Ratgeber zu Wellplatten
Wellplatten-Maße: Profile, Stärken und Deckmaße richtig einordnen. Für die Materialentscheidung ergänzt Wellplatten im Vergleich diesen Kauf-Ratgeber.
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Für die Budgetplanung nutze Wellplatten-Kosten: 17 starke Tipps zum Preisvergleich. Dort vergleichst du Plattenpreise, nutzbare Deckfläche, Zubehör, Lieferung und Montage anhand einer vollständigen Kalkulation.
Für die Erneuerung einer bestehenden Deckung hilft Wellplatten austauschen: 17 starke Tipps zur Erneuerung. Dort prüfst du Ersatzprofile, Restbestand, Unterkonstruktion und Anschlüsse vor der Bestellung.
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Für Stellplätze und offene Schutzdächer lies Wellplatten fürs Carport: 17 starke Tipps zur Auswahl. Der Ratgeber verbindet Material, Lichtwirkung, Dachmaße, Unterkonstruktion und Entwässerung für die konkrete Nutzung.
Technische Informationen zur weiteren Planung
Weitere Fachinformationen bieten die Produktunterlagen zu PLEXIGLAS-Wellplatten, Marlon-CS-Polycarbonat-Wellplatten und Gutta-PVC-Wellplatten. Diese Quellen veranschaulichen Unterschiede zwischen Produktsystemen; für Ihre Bestellung und Montage gelten die Unterlagen des tatsächlich ausgewählten Artikels.